KVB Streik (Bus-Linien) am Montag 23.03. / Hintergrund der KVB streikt : Bessere Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Verkehrswende

Wie Nahverkehr verbesser?
Mitarbeiterproduktivität steigern ./. Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr
 

Beschäftigte bestreiken die KVB

Montag, 23.03.2026
Viele Busse fahren nicht, darunter die Linie 159
Beschäftigte bestreiken die KVB
Samstag, 21.03.2026
Busse: 160, 161, 162, 165 und 166 fahren nicht!
Die Busse: 151 und 152 fahren nach Streikfahrplan. 
Donnerstag, 19.03.2026
Warnstreik: Gesamtbelegschaft. Nichts fährt
Mittwoch, 18.03.2026
Straßenbahnen fahren vorbeugend nicht*. Busse fahren.

Dienstag, 17.03.2026
Warnstreik: Gesamtbelegschaft


Bereits am Montag, 16.03.2026 bleiben die KVB-Kundencenter geschlossen.
Nichts? nicht wirklich! vereinzelte Busfahrten von Subunternehmen könnten noch fahren.
Welche Busfahrten stattfinden könnten, entnehmen Sie bitte der Fahrplanauskunft.
Anlass für den landesweiten ganztägigen Warnstreik sind die laufenden Verhandlungen zum TV-N NW – Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe für die Beschäftigten im kommunalen ÖPNV.

*) Am Mittwoch, 18.03.2026, werden die Werkstätten der KVB bestreikt. So hat KVB entschieden, den Schienenverkehr vorbeugend nicht zu befahren.
Hintergrund: Die Stadtbahnen fahren nicht, da Fahrzeuge, die auf der Strecke liegen bleiben würden, nicht repariert oder auf die Betriebshöfe geschleppt werden könnten. Defekte Busse dagegen könnten vom übrigen Verkehr umfahren und gegebenenfalls von externen Unternehmen abgeschleppt werden, so die KVB.


Die Gewerkschaft äußert sich wie folgt zu den Warnstreiks:


„Die Verhandlungen kommen insgesamt kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab“, konstatierte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Dienstag. „Das ist mehr als enttäuschend – offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern.“ Die Belastungen im Fahrdienst seien viel zu hoch, wie erst kürzlich eine Studie von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland belegt habe (Link unten). Das Personalproblem verschärfe sich so immer weiter. „Die Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung – und die Arbeitgeber brauchen ein klares Signal, dass wir entschlossen sind, für unsere Forderungen zu kämpfen.“

Quelle: Verdi

Hintergrundinformationen

Warum jetzt gemeinsam für den ÖPNV?

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land? Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen. Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir gut mobil sein können. So kann es nicht weitergehen.

Was fordern wir von der Politik?

Der Nahverkehr kann verdoppelt werden, wenn jetzt investiert wird. Auf dem Land und in der Stadt wäre mit genügend Personal, mehr Bussen und Bahnen und günstigen Tickets mehr Mobilität für alle möglich – bei weniger Verkehrsbelastung. Die Bundesregierung kann wie beim Deutschlandticket den ÖPNV jetzt direkt mit unterstützen.

Wie können wir das erreichen?

Im Frühjahr, wenn bundesweit Beschäftigte im Kommunalen Nahverkehr über ihre Arbeitsbedingungen verhandeln, wollen wir mit einer großen Bewegung für den ÖPNV die Politik zum Handeln bringen. Dafür haben wir uns als Fahrgäste, Klimabewegung, ÖPNV-Beschäftigte und Gewerkschaft ver.di unter dem Motto #wirfahrenzusammen zusammengetan.

Was haben die Arbeitsbedingungen mit mir als Fahrgast zu tun?

Täglich kommt es durch hohe Krankenstände und den Personalmangel zu Fahrtausfällen. Schon jetzt fehlen ca. 80.000 Beschäftigte. Einen guten und verlässlichen ÖPNV wird es nur geben, wenn sich endlich die Arbeitsbedingungen ändern.


Eine öffentliche Position von „Fridays for Future“ dazu:

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land?
Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen.
Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir klimafreundlich und günstig unterwegs
sein können. So kann es nicht weitergehen.

Um die Klimakrise zu stoppen, muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden. Aber im Moment wird der ÖPNV nicht mehr, sondern weniger: Busse und Bahnen fallen aus, weil es nicht genug Fahrer:innen gibt. Die haben nämlich einen harten Job: Sie arbeiten von früh bis spät, haben viel Verantwortung, zwischendurch kaum Zeit für eine Pause und schlechte Löhne. Deswegen hören immer mehr Kolleg:innen auf und der ÖPNV-Ausbau ist in Gefahr.

Wir wollen das ändern!

Ob jung oder alt, mit oder ohne Führerschein, alteingesessen oder neu dazugekommen, ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Skateboard – wir alle verdienen Bewegungsfreiheit.
Deshalb fordern wir die Landes- und Bundesregierung auf, endlich in unseren Nahverkehr zu investieren. Für gute Arbeit für die Beschäftigten!
Für guten und preiswerten ÖPNV für alle! Ab Januar 2024 werden bundesweit 80.000 Beschäftigte im Nahverkehr für bessere Arbeitsbedingungen verhandeln. Als Klimabewegung und Fahrgäste sind wir an ihrer Seite. Gemeinsam schließen wir uns an Schulen und Unis zusammen, sammeln Unterschriften und übergeben sie an die Politik. Und wenn es sein muss, streiken wir gemeinsam mit den Beschäftigten und legen das ganze Land lahm. Zusammen können wir die Politik endlich zum Handeln bringen.

Fotos vom Poller Zoch 2026

 

–> Zur Fotogalerie <–

 

Poller Veedelzoch 2026

am Sonntag, 15. Februar 2026 lief der traditionelle Poller Zoch durch Poll. Start war um 10 Uhr an der Kreuzung vom „Poller Kirchweg“ und „An den Maien“

Ende ist da, wo die „Poller Hauptstraße“ auf den Schulpfad trifft. 
Auch eine After-Zug-Party wieder im Bürgerzentrum in der Ahl Poller Scholl ab 11 Uhr.

Hier noch einige Informationen zu dem Poller Veedelzoch dieses Jahr:

Poller Veedelzoch 2026
15. Februar 2026 um 10 Uhr

Poller Zoch
Aufstellung: Am Grauen Stein

Abmarsch 10.00 Uhr

Zugweg:
Rolshover Kirchweg – Am Altenberger Kreuz – Siegburger Str. – Salmstr. –
Poller Hauptstr. – Weingartengasse – Auf den Steinen –
Am Kielshof –   Poller Hauptstr.

Auflösung:
Verabschiedung der Teilnehmer: Poller Haupstr. Ecke Mendener Str.
After Zoch Party:
Bürgerzentrum APS

Organisation:  IG Poller Zug  / Bürgerverein Poll

Nr. Gruppe Leitung der Gruppe Motto/Thema/Leitgedanke
1 Jugendblasorchester Achim Kluge Karnevalsmusik
2 Zugleitung seit 2011 Ute Ahn Bürgerverein de Speetz / 15 Jahre Zugleitung Jubiläum
2a Karnevalistischer Stammtisch de jonge vun Poll Mauela Laukat
3 De Poller Böschräuber Peter Berg Böschräuber/ Vringspirate (50 Jahre Jubiläum)
3a Katholische Kindertagesstätte SKM Laura Domurath rot/weiß
4 De Schwemmbotze Rolf Nothhelfer „Schwemmer“
5 Förderschule auf dem Sandberg Christiane Rentzsch „die Sterne vom Sandberg“
6 Grundschule KGS Nina Heimhold und co „Wir sagen Danke“
6a Musikverein Merazhofen Andrea Fröhlich Musikgruppe
7 Alexianer Kita Heilig Dreifaltigkeit Nicole De Vita „Alaaf – mer dun et för Poll“
7a A(h)l Ex Alexianer Pänz Michele Guarnieri „rut + wiess“
8 SPD Ortsverein Poll Bettina Jureck/ Petra Wallraff Becker „Ruude Tomate“
9 SBK GmbH(Sozialbetriebe Köln) Kolleg/innen u. Beschäftigte SBK „Drachen“
10 Kinderparadies Müllergasse Jessica von der Heydt Paradiesvögel
11 Kita St. Josef (Zint Jupp) Joel Mayer  
12 GGS Poller Hauptstr. Claudia Fischer  
12a Der Blumenladen Anja Kapski Blumen
12b Pollogne Singers Ane Porath Schafe
14 Turn Club Köln Poll 04 Angelika Habeth „jeck op Sport“
15 KG Poll Raderdoll Alexander Habeth Baustelle/Handwerker
16 VFL Rheingold Poll Helmut Haubenreißer Fußballer/innen
17 Poller Rheinpiraten Stefan und Klaus Hoppig Poller Rheinpiraten
18 Poller Prinzen Proklamations-Club Norbert Domm/ Bernadette CesanaJecke ruut un wieß
19 Milchmädchen-Fischerjungen Marion Fechner Brauchtum: Poller Traditionen
20 Kinderdreigestirn 2025 Ute Schneemann/ Mara Klier Kinderdreigestirn  
21 Rettungstrupp Johanniter    

 

Einige Fotos vom früheren Poller Veedelzoch

 

                                         

 

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Poller Leuchten als leuchtendes Beispiel: Die Nachbarschaft beleuchtet einen Teil des HGK-Fußwegs selbst

Manchmal muss man die Dinge eben selbst in die Hand nehmen

Drei neue Bewegungsmelder-Leuchten am HGK-Fußweg sorgen für Aufsehen

Es war wie ein kleines Wunder: Plötzlich erstrahlten drei neue Leuchten mit Bewegungsmeldern auf dem HGK Fußweg (Der Weg neben Netto). Die Nachbarschaft staunte nicht schlecht, als sie die unerwartete Beleuchtung entdeckte. Doch wer steckte dahinter?

Wie aus Insiderkreisen bekannt wurde, war diese Aktion das Werk einer engagierten Nachbarschaftsgruppe. Sie beschlossen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen und einen lang gehegten Wunsch der Nachbarschaft nach einer sicheren Beleuchtung für diesen Fußweg zu erfüllen.
Damit ist es geklärt: Das war keine nächtliche Stadtwerke-Aktion, sondern das pure Engagement aus der Nachbarschaft! Die aktive Nachbarschaft hat selbst zur Ideen und Lösungen gegriffen und in nur wenigen Tagen ein „Leuchtendes Beispiel“ geschaffen, wie sie es selbst nennen. 

Der Hintergrund ist so ärgerlich wie verständlich: Insbesondere für die Bewohnerinnen und Bewohner der Siedlung Laurenz-Kiesgen-Straße ist der HGK-Fußweg die direkteste Verbindung zur Straßenbahnhaltestelle. Doch wer dort nach Einbruch der Dunkelheit unterwegs war, musste sich im im Dunkeln tasten. 
Die entsprechenden Anträge zur Beleuchtung des Weges, die in der Bezirksvertretung Porz eingebracht wurden, liefen erwartungsgemäß ins Leere. Die Kosten für die Kabelverlegung, Installation und Wartung der Beleuchtung erschienen angesichts der ungewissen Zukunft des Weges einfach zu hoch, um sie ohne weiteres zu bewilligen.
Schließlich ist die Entwicklung der Gleisstrecke und der benachbarten Flächen noch völlig offen. Die Ideen für die Zukunft der HGK-Terrasse sind vielfältig und umfassen eine Reihe von Vorschlägen, darunter eine komplette Renaturierung, oder die Verlegung der Linie 7 von der überfüllten Siegburger Straße auf die HGK-Schienen, oder auch eine Fahrradschnellstraße, wie sie beim Arbeitskreis VerkehrPoll+ angemeldet und protokolliert wurden. All diese Überlegungen dürften frühestens 2028, wahrscheinlicher jedoch erst ab 2030, umgesetzt werden.

In einer Zeit, in der Stadtteilentwicklungspläne über Jahre hinweg diskutiert und dann auch viele Jahre zur Umsetzung benötigen, ist diese Aktion ein Beweis dafür, dass schnelle und pragmatische Lösungen möglich sind. Sie zeigt, dass wir nicht für jedes Anliegen auf große Pläne oder langwierige Prozesse warten müssen, um etwas zu verändern.

Manchmal braucht es nur ein paar engagierte Menschen, um Licht ins Dunkel zu bringen – im wahrsten Sinne des Wortes

Im Namen der Poller Nachbarschaft bedanken wir uns bei den Initiatoren für ihren Engagement für Poll

 

20 Kulturschaffende aus Poll haben bei einer dreitägigen Veranstaltung im Dezember gezeigt, wie kreativ und lebendig die Poller Kulturszene ist

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Gemeinsam mit dem Poller Kulturverein haben 20 Kulturschaffende aus Poll bei einer dreitägigen Veranstaltung im Dezember gezeigt, wie kreativ und lebendig die Poller Kulturszene ist.

Die Bürgerinitiative „Op dem Maat“ hat einen großen Erfolg erzielt. Aus den Bürgerwünschen wurde nun ein politischer Beschluss gefasst.

<meta http-equiv="refresh" content="0; URL=https://poller.ideentausch.org/marktplatz/#20250626">

26.06.2025
Bezirksvertretung Porz hat die Verwaltung beauftragt:
Mit der Poller Nachbarschaft  ein Nutzungskonzept für den Poller Marktplatz zu entwickeln.
Die Bürger könnten auch ähnlich wie am Rathenauplatz aktiv Verantwortung übernehmen.

–> Beschluss 26.06.2025 BV-Porz (AN/0865/2025) <–

… Die Verwaltung wird daher beauftragt, in Zusammenarbeit mit der engagierten Bürgerschaft vor Ort ein Nutzungskonzept zu erarbeiten, dass in verschiedenen Schritten (kurz-, mittel- und langfristig) umgesetzt werden kann. Die Bürgerinnen und Bürger können sich vorstellen, analog der Bürgergemeinschaft Rathenauplatz e.V. für den Poller Marktplatz aktiv Verantwortung zu übernehmen. In diesem Nutzungskonzept sollen folgende Punkte geprüft und ihre Realisierung priorisiert werden (Reihenfolge entsprechend der Dringlichkeit aus Sicht der Pollerinnen und Poller):

. Toiletten

· Aufgemaltes Schachbrett und aufgemalter Verkehrsübungsplatz für Kinder (wie Auerbachplatz in Sülz)

· Haltstelle für den Sparkassenbus (wie Hermeskeiler Platz in Sülz)

· Haltestelle für den Bücherbus

· Kleine Buden für variable Nutzungen inkl. Tische und Stühle

· Weintag

· Fischmarkt

· Food-Truck

· Kleiner Fitnessparkour

· Weitere Begrünung

.Trinkwasserbrunnen

Die Vorsitzende des Bürgervereins Köln Poll e.V.* steht der Verwaltung als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
Überlegungen zu Nutzung und Gestaltung des Platzes sollen der Bezirksvertretung zur Beschlussfassung vorgelegt werden und Schritt für Schritt gemeinsam von und mit
den Poller Bürgerinnen und Bürgern in Zusammenarbeit mit der Verwaltung umgesetzt werden.


*) Bemerkung der Initiative Op dem Maat:
Der Bürgerverein Poll e.V. ist nicht mit der Initiative „Op dem Maat“ assoziiert. Der Bürgerverein Poll vertritt nicht die Initiative.
„Op dem Maat“ ist eine Initiative der Offenen Poller Nachbarschaft (Poller Ideentausch).
Die Initiative „Op dem Maat“ setzt sich seit 2019 mit großem Engagement für die Revitalisierung des Poller Marktplatzes ein. Sie hat eine Vielzahl von Veranstaltungen und Bürgerbeteiligungen organisiert und letztlich die Bezirksvertretung Porz dazu bewogen, ihre Entscheidung zu revidieren und den oben genannten Beschluss zu fassen.

 

27.09. Bürgerwerkstatt der Stadt Köln für Porz / Steigerung der Grünflächenanteil

Porz hat den geringsten Grünflächenanteil aller Kölner Stadtbezirke

Dabei spielen Grünflächen eine entscheidende Rolle für die Lebensqualität in unseren Städten, indem sie saubere Luft, Erholungsmöglichkeiten und ein gesundes Stadtklima bieten. Doch bei uns im Bezirk Porz, sieht die Situation besonders kritisch aus. Mit dem geringsten Anteil an Grünflächen aller Stadtbezirke steht Porz vor einer großen Herausforderung.

Worum geht es?
Im Rahmen des Masterplans Stadtgrün führt das Grünflächenamt der Stadt Köln eine sogenannte Defizitanalyse (Erhebung von Schwächen und Verbesserungspotenzialen) für den Stadtbezirk Porz durch. Ziel ist es, die vorhandenen Grünflächen zu untersuchen und das Grünsystem im Bezirk gezielt zu stärken.

Die Online-Beteiligung lief vom 30.06.2025 bis 14.07.2025
Die Poller Nachbarschaft hat alleine für Poll 116 Anregungen eingetragen
https://meinungfuer.koeln/masterplan-stadtgruen
 

Aktuell gibt es jedoch Hoffnungsschimmer: Die Verwaltung möchte sich um das Problem kümmern. Zum Beispiel sollen die Parkanlage Glashüttenstraße und die Erneuerung des Rheinboulevards dem Stadtbezirk neue grüne Oasen bringen. Diese Projekte versprechen nicht nur ästhetische Verbesserungen, sondern auch eine Steigerung der Lebensqualität für die Bewohner.

Unklar bleibt jedoch, welche konkreten Pläne für die anderen Stadtteile in Porz bestehen, um das Defizit an Grünflächen langfristig auszugleichen und die Lebensqualität der Porzer Bürger zu steigern. Die Zukunft bleibt spannend, und die Erwartungen sind hoch, dass weitere Schritte zur Verbesserung des Grünflächenangebots in ganz Porz unternommen werden.

Bürgerwerkstatt
am 27.09.2025 von 11-15 Uhr
im Rathaussaal Porz, Friedrich-Ebert-Ufer 64–70, 51143 Köln Eingang über Alfred-Moritz-Platz/ Eingang „Bildungszentrum“
 

OB-Stichwahl am 28.September 2025: Aus OB-Wahl wird ein ungewöhnlicher Poker um den Stadtrat

OB-Stichwahl in Köln: Ungewöhnlicher Poker um den Stadtrat

OB-Entscheidung hat direkte Folgen für die Mehrheiten – und die Rolle der CDU
Wer Schwarz möchte, muss Grün wählen?
Und wer kein Schwarz möchte, soll Rot wählen?

Nach den Kommunalwahlen ist die Ausgangslage im Kölner Stadtrat so knapp wie selten zuvor. Der Sieger der OB-Stichwahl entscheidet somit nicht nur über die Besetzung des Bürgermeisteramts, sondern auch über die künftigen Mehrheiten – und damit über die Bedeutung der CDU in der Stadtregierung.

Die Kommunalwahlen haben ein politisches Patt erzeugt: Das bisherige Bündnis aus Grünen, CDU und Volt verfügt über 45 Sitze. Für eine Mehrheit braucht es jedoch mindestens 46 Stimmen. Auf den ersten Blick fehlt also genau eine – die alles entscheidende Stimme.

Das Zünglein an der Waage

Im Kölner Stadtrat besitzt die Oberbürgermeisterin beziehungsweise der Oberbürgermeister eine reguläre Stimme. Entsprechend rückt die Stichwahl um das höchste Amt der Stadt ins Zentrum der Machtfragen.

Ein Sieg von Berîvan Aymaz (Grüne) würde der alten Koalition aus Grünen, CDU und Volt die entscheidende 46. Stimme verschaffen – knapp, aber ausreichend, um handlungsfähig zu bleiben. Damit könnte die CDU weiterhin Teil der Regierung bleiben.

Erfolgt jedoch ein Wahlsieg von Torsten Burmester (SPD), hätte die bisherige Koalition keine Mehrheit mehr. Ohne seine Stimme bliebe sie bei 45 Ratsmandaten stehen – zu wenig für eine Fortsetzung der Zusammenarbeit.

Neue Mehrheitsoptionen

Bei einem SPD-Sieg würde eine Koalition aus Grünen, SPD und Volt in den Fokus rücken – eine Konstellation, die die CDU aus der Stadtregierung verdrängen würde. Die OB-Stichwahl am 28. September wird damit zu einer Weichenstellung über die Machtbalance in Köln.

Was steht für die Parteien auf dem Spiel?

Für die Grünen bedeutet die Wahl den doppelten Einsatz: das prestigereiche OB-Amt und zugleich die Chance, ihre Regierungsbasis mit CDU und Volt fortzuführen.

Für die SPD entscheidet sich wesentlich mehr: Ein Sieg Burmesters würde den Oberbürgermeisterstuhl sichern und zugleich den Grundstein für eine neue Regierungsmehrheit legen – mit der Perspektive, die CDU in die Opposition zu drängen.

Die CDU wiederum ist direkt vom Ausgang der Wahl abhängig. Nur wenn Aymaz (Grüne) gewinnt, kann sie weiter mitregieren. Andernfalls droht ihr der Gang in die Opposition.

Fazit

Die Stichwahl zwischen Berîvan Aymaz (Grüne) und Torsten Burmester (SPD) ist somit weit mehr als eine OB Personalentscheidung. Sie entscheidet über den Kurs der Stadt: Fortsetzung der bisherigen Zusammenarbeit mit CDU-Beteiligung oder Neubeginn mit einer rot-grün dominierten Mehrheit.

Allgemeine Informationen zur Stichwahl finden Sie auf der Seite der Stadt Köln: 
https://www.stadt-koeln.de/politik-und-verwaltung/wahlen/oberbuergermeister/70300/index.html

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So haben wir in Poll / Porz und Köln gewählt. Danke!? :-)

So haben wir in Poll / Porz gewählt…

Poll

%
Personen
Gewinn und Verlust
Nichtwähler 40,79% (69,34%¹) 3.625
SPD 30,20 % 1.579 -1,11 %
GRÜNE 19,01 % 994 -7,68 %
CDU 18,75 % 980 -3,44 %
AfD 11,59 % 606 +5,96 %
Die Linke 7,50 % 392 +2,88 %
Volt 2,95 % 154 +2,95 %
FDP 2,52 % 132 -1,56 %
BSW 2,49 % 130 +2,49 %
KSG 2,37 % 124 +2,37 %
Die PARTEI 1,66 % 87 -1,58 %
GUT & KLIMA 0,96 % 50 +0,96 %
Quelle: https://wahlen.stadt-koeln.de/prod/KW2025/05315000/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=55&stimmentyp=0&id=ebene_11_id_53

 

¹) Gemäß den vorliegenden Daten stellen die Nichtwählerschaft mit einem Anteil von 40,49 % erneut die stärkste Gruppe.
(Umgerechnet auf das Wählergewicht, wie bei den Parteien oben käme man sogar auf: 69,34 %)

 

Porz

%
Personen
Gewinn und Verlust
Nichtwähler 49,36% (98,17%²) 41.166
CDU 26,38 % 11.062 -4,19 %
SPD 25,66 % 10.759 -2,33 %
AfD 15,89 % 6.662 +8,87 %
GRÜNE 12,65 % 5.303 -7,60 %
Die Linke 6,17 % 2.589 +1,78 %
Volt 2,74 % 1.151 +2,74 %
BSW 2,67 % 1.121 +2,67 %
FDP 2,66 % 1.114 -2,35 %
KSG 2,46 % 1.031 +2,46 %
Die PARTEI 1,86 % 780 -1,11 %
GUT & KLIMA 0,86 % 361 +0,86 %
Quelle: https://wahlen.stadt-koeln.de/prod/KW2025/05315000/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=55&stimmentyp=0&id=ebene_11_id_53

²) Gemäß den vorliegenden Daten stellen die Nichtwählerschaft mit einem Anteil von 49,36 % erneut die stärkste Gruppe.
(Umgerechnet auf das Wählergewicht, wie bei den Parteien oben käme man sogar auf: 98,17 %)

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Deklaration von weltweit einzigartigem „Ewiger Weihnachtsbaum“

Am 17. September 2025 um 11:00 Uhr wurde auf dem Poller Marktplatz, das vermutlich weltweit einmalige Kunstwerk „Ewiger Weihnachtsbaum“ offiziell gewürdigt und mit einer Informationstafel versehen.

 

 

 

Die von Poller Kindern mit der vermutlich höchsten „Kinder-Weihnachtsbaumschmuckhebebühne“ der Welt (32 Meter) dekorierte Tanne wird anschließend als besonderer Standort in Google Maps eingetragen. Rund 10.000 LEDs sowie zahlreiche Sterne und Figuren wurden möglichst dauerhaft angebracht.

Die Deklaration erfolgt insbesondere deshalb, weil ein regelmäßiges Abschmücken aus finanziellen und praktischen Gründen – etwa durch die notwendige Miete eines Hubkrans – nicht mehr möglich ist. Ein manuelles Entfernen des Schmucks ist ebenfalls aus organisatorischen und rechtlichen Gründen nicht umsetzbar.

Traditionell stellte die Interessengemeinschaft Poller Geschäftsleute (IPG) an diesem zentralen Ort jedes Jahr einen Weihnachtsbaum auf und illuminierte ihn. Nach Auflösung der IPG wurde diese Aufgabe ab 1993 endgültig vom Poller Maigeloog übernommen. Im Zuge der Umgestaltung des Marktplatzes 1991 wurde eine Bodenhülse für einen Baum installiert, die sich jedoch als zu klein erwies. Eine neue, herausnehmbare Halterung, die sogenannte „Maikanone“ mit massivem Betonfundament, wurde deshalb eingebaut.

2006 lösten Vandalen die Schrauben an der Kanone, wobei der Weihnachtsbaum erst nach Ende des Wochenmarkts umstürzte und quer auf dem Platz landete. Im Folgejahr verzichtete man auf einen Weihnachtsbaum, beantragte aber beim Grünflächenamt einen festen Baum als Stiftung, der 2008 gepflanzt wurde.

2011 initiierte das Netzwerk Poller Vereine die jährliche Schmückaktion erneut und sicherte Unterstützung zu. Seitdem wird die Tanne jedes Jahr am Samstag vor dem 1. Advent von Poller Kindern, dem Poller Maigeloog und dem Netzwerk Poller Vereine festlich dekoriert. Poller Geschäftsleute unterstützen dieses Engagement mit Sach- und Dienstleistungen – etwa Poller Haus, Premio, Nähstube, Restaurant Meta, Wellness La Mano, Alt Poller Wirtshaus, Bäckerei Hardt, REWE und insbesondere MR Dach- und Hausmeisterdienste, Manuel Reichartz mit seinem Hubkran.

Hans Burgwinkel
Poller Heimatmuseum

Köln verhängt Badeverbot im Rhein: „Der Rhein ist kein Freibad (mehr)“

Köln zieht die Reißleine: Baden im Rhein verboten

„Der Rhein ist kein Freibad.“ – Mit dieser klaren Botschaft hat die Stadt Köln ein generelles Badeverbot im Strom verhängt.
Seit dem 17. September 2025 gilt: Wer sich weiter als knöcheltief ins Wasser wagt, verstößt gegen die neue Stadtordnung – und riskiert Bußgelder von bis zu 1.000 Euro.

Ein Fluss mit tödlicher Anziehungskraft

Die Stadt begründet diesen Schritt mit einer Serie tragischer Badeunfälle. Immer wieder unterschätzen Menschen die unsichtbaren Gefahren des Rheins: tückische Strömungen, Sogwellen von Schiffen und plötzliche Wasserbewegungen, die selbst geübte Schwimmer mitreißen. „Die Risiken sind nicht kalkulierbar“, warnt die Stadt – auch und gerade in Ufernähe.

Konsequente Regeln und harte Strafen

Konkret bedeutet das Verbot: kein Verweilen im Wasser über Knöchelhöhe. Der Ordnungsdienst wird vor allem an heißen Tagen Präsenz am Rheinufer zeigen, unterstützt von DLRG und Wasserschutzpolizei. Flankierend starten Kampagnen, die aufklären und sensibilisieren sollen. Wer die neue Regel ignoriert, zahlt künftig zehnmal so viel wie früher – bis zu 1.000 Euro Strafe statt 100.

Streit um Freiheit und Sicherheit

Für Befürworter steht der Schutz von Menschenleben über allem. Für Kritiker bedeutet das Verbot einen tiefen Einschnitt in die Freiheit am Rhein. Auch die Umsetzung wirft Fragen auf: Kann die Stadt wirklich alle Uferbereiche kontrollieren? Und wie eindeutig ist die Grenze „knöcheltief“ im Alltag zu bestimmen?

Ein Blick über den Tellerrand

Andere Metropolen zeigen unterschiedliche Wege:

  • Amsterdam setzt auf abgetrennte Schwimmbereiche.

  • London verbietet in weiten Teilen, bietet aber attraktive Alternativen.

  • Sydney setzt auf Hightech-Überwachung und umfassende Aufklärung.

  • In Bayern und Österreich schaffen bauliche Lösungen sichere Badestellen.

Zwischen Verbotskultur und Verantwortung

Köln will nun prüfen, ob stadtnah sichere Badestellen ausgewiesen werden können – etwa an Seen. Damit bleibt die Hoffnung, dass das Verbot kein Dauerstempel auf der Rheinlandschaft wird, sondern ein Schritt zu mehr Sicherheit und gleichzeitig neuen, kontrollierten Freizeitmöglichkeiten.