KölnTag / Einmal im Monat freien Eintritt in städtischen Museen

PollKultur, der Poller Kulturverein informiert:
Wir Poller und natürlich auch andere Personen mit Wohnsitz in Köln,
können immer am ersten Donnerstag im Monat,
(mit Ausnahme von Feiertagen)
kostenlos die städtischen Museen mit ihren Sonderausstellungen und ständigen Sammlungen besuchen.

Als Eintrittskarte reicht der Personalausweis beziehungsweise ein vergleichbares Dokument.

Die Museen schließen am KölnTag erst um 22 Uhr.

Die Museen

Neben den Dauerausstellungen gibt es zusätzliche Angebote,
die kostenlos besucht werden können
Aktuelle Angebote
museenkoeln.de/portal/digital

An den KölnTagen werden besondere öffentliche Führungen und Veranstaltungen angeboten, die auch Gästen, die bisher selten Gelegenheit zum Besuch der Museen hatten, spannende Einblicke in die Schätze der Häuser bieten.
Weitere Angebote nicht nur für Kölnerinnen und Kölner

Freien Eintritt in die städtischen Museen haben auch:

Schülerinnen und Schüler
unter 18-jährige Kölnerinnen und Kölner
KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber
Kölnerinnen und Kölner am Tag ihres Geburtstages

Mit diesem Angebot wollen wir vor allem Menschen erreichen, die bislang vom Besuch der Museen abgesehen haben. Für diese Regelungen gelten der Schülerausweis, der KölnPass oder der Personalausweis als Eintrittskarte.

Wenn Sie mehr über die Ausstellungen und Aktionen in den Kölner Museen erfahren wollen:

Quelle: Stadt Köln https://www.stadt-koeln.de/leben-in-koeln/kultur/koelntage-den-staedtischen-museen

Danke an 120 helfende Hände, die bei der Nachbarschaftsaktion saubere Poller Wiesen mitgeholfen haben.


Seit Jahren nehmen wir an der bundesweiten Putzaktion teil.
Auch bei der letzten Aktion haben 62 Helferinnen und Helfer sogar im Regen die Wiesen so sauber gemacht wie selten zuvor.

Fotos und mehr Infos auf der Seite:

 

Sauber.ideentausch.org

 

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Am 28.09.2029 ist der Poller Nachbarschaftstag / VEEDELZAUBER

Poller Nachbarschaftstag
VEEDELZAUBER

Samstag 25. Mai 2024
10:00 – 20:00 Uhr in ganz Poll


Es wird viel zum sehen und mitmachen geben.
Vorfreude auf den nächsten Veedelzauber ist jetzt schon groß.
 

 

Besuchen, erfahren, Lernen, mitmachen….:
1. Schau auf der Seite veedelzauber.de, wann, wo, was angeboten wird!
2. Gehe zu dem Ort, wo es Dir zusagt, und genieße es!
3. Dann geht es zur nächsten Aktion ; )

 

Etwas Anbieten:
1. Kannst Du oder weißt Du etwas interessantes?
2. Würdest Du so nett sein, es mit deiner Nachbarschaft zuteilen?
3. Trage Deine Angebot für den Nachbarschaftstag auf der Seite ein! veedelzauber.de

 

 

 

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Im Sommer 2024 drehte sich alles um die Neugestaltung des Poller Marktes. Im November wird die Bürgerbeteiligung fortgesetzt

Die Nachbarschaftsinitiative: „Op dem Maat“ hat gemeinsam mit der FH Dortmund und evangelische Gemeinde Deutz/Poll eine wunderbare öffentliche Präsentation organisiert.

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Bewaffneter Raubüberfall auf den „Freßnapf“ (Tierbedarf) in Köln Poll

Am vergangenen Montag, den 17.06.2024, gegen 18 Uhr, geschah bei uns im beschaulichen Poll etwas, was eigentlich kaum vorstellbar ist:
Ein bewaffneter Raubüberfall!
Die Polizei geht von 2 Tätern aus.

Nach einem Überfall auf den Freßnapf (Tierbedarfsgeschäft) auf Siegburger Straße konnte ein 32-jähriger Verdächtiger nach kurzer Fahndung gefasst werden. Der Überfall, bei dem der 32-Jährige und ein noch flüchtiger Komplize beteiligt waren, ereignete sich gegen 18 Uhr in der Filiale auf der Siegburger Straße. Die Täter haben einen 22-jährigen Angestellten mit einer Schusswaffe bedroht, ihn in ein Hinterzimmer gedrängt und ihn aufgefordert, den Tresor zu öffnen. Dabei hat einer der Angreifer dem Angestellten mehrfach ins Gesicht geschlagen. Eine aufmerksame Kundin hat den Überfall bemerkt und ist unbemerkt aus dem Geschäft gegangen, um die Polizei zu rufen. Zwar gelang es den Tätern mit der Beute zunächst in Richtung Rolshover Kirchweg zu flüchten.
Aber dank der großen Polizeieinsatz wurde einer der Täter (32) festgenommen; Er wurde noch am Monatg dem Haftrichter vorgeführt. Die Suche nach dem zweiten Täter läuft weiterhin.

Bei der Fahndung nach den Tatverdächtigen kam auch die Luftunterstützung der Polizei zum Einsatz, die für Passanten und Anwohner eindrucksvolle Bilder lieferte.

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Fotos: Makrus Bauer (Poller Fotograf)

Zeugen, die Hinweise geben können, werden gebeten, sich telefonisch unter 0221 229-0 oder per E-Mail an poststelle.koeln@polizei.nrw.de bei den Ermittlern des Kriminalkommissariats 14 zu melden!

 

Am 25.Mai erlebte Poll einen zauberhften Tag / den Poller Nachbarschaftstag / VEEDELZAUBER

Poller Nachbarschaftstag
VEEDELZAUBER

Samstag 25. Mai 2024
10:00 – 20:00 Uhr in ganz Poll


Es wird viel zum sehen und mitmachen geben.
Vorfreude auf den nächsten Veedelzauber ist jetzt schon groß.
 

 

Besuchen, erfahren, Lernen, mitmachen….:
1. Schau auf der Seite veedelzauber.de, wann, wo, was angeboten wird!
2. Gehe zu dem Ort, wo es Dir zusagt, und genieße es!
3. Dann geht es zur nächsten Aktion ; )

 

Etwas Anbieten:
1. Kannst Du oder weißt Du etwas interessantes?
2. Würdest Du so nett sein, es mit deiner Nachbarschaft zuteilen?
3. Trage Deine Angebot für den Nachbarschaftstag auf der Seite ein! veedelzauber.de

 

 

 

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Offener Brief zur aktuellen Situation an der Alfred-Schütte-Allee

Sehr geehrte Damen und Herren,

Als Initiative gegen Poser und Raser auf der Alfred-Schütte-Allee begrüßen wir die Fertigstellung der Umbauarbeiten der Straße ausdrücklich, wobei das noch zu diskutierende Einfahrtverbot in die Allee ab Höhe Kreuzung zur Müllergasse nicht aus dem Auge verloren werden sollte.

Es war der Presse zu entnehmen, dass die Geschäftsführung der Schüttewerke sich gegen die Umbaumaßnahmen ausgesprochen hat. Das haben wir nicht anders erwartet. Interimistisch gab es auch eine politische Initiative in der Bezirksvertretung Porz, die auf die negative Stellungnahme der Schütte-Werke zurückzuführen war. Es konnte eine intensive Lobbyarbeit mit erstaunlicher Pressepräsenz beobachtet werden. Daher halten wir es zum jetzigen Zeitpunkt für dringend notwendig zu einzelnen Punkten der Problematik Stellung zu beziehen.

Baumschutz

Auch im südlichen Bereich der Allee muss das Parken unter den Bäumen zwingend und zeitnah unterbunden werden. Erst dann kann die Umgestaltung ihre volle Wirkung hinsichtlich der notwendigen Verkehrs- und Nutzungsberuhigung erreichen. Die Stadt hat dies für Mai geplant, wir hoffen jedoch, dass der Baumschutz noch etwas früher realisiert wird. Täglich werden, – obwohl auf der Straße Parkplätze eingerichtet sind – weiterhin zahlreiche Fahrzeuge auf den Baumscheiben abgestellt. Bisher gibt es unseres Wissens keine Sanktionen durch das Ordnungsamt, obwohl das Parken dort gemäß Baumschutzsatzung der Stadt Köln untersagt ist. Hier parken übrigens nicht nur Poser und Raser, sondern auch Mitarbeiter der Schüttewerke, obwohl es wenige Meter weiter einen Werksparkplatz gibt.

Reger LKW-Verkehr?

Es wird seitens der Schütte-Werke immer wieder von einem regen LKW-Verkehr gesprochen, der durch den Umbau behindert wird. Dieser Schwerlastverkehr findet aus unserer Sicht dagegen eher selten statt. Gestützt wird diese Beobachtung durch viele Diskussionen mit Poller Bürgern zum Thema. Niemand, mit dem wir gesprochen haben, hat diesen regen Schwerlastverkehr je gesehen. Bevor hier ein neuerlicher Anlauf zur Diskussion um diesen LKW-Verkehr geführt wird, müssen unseres Erachtens seitens der Schüttewerke zunächst belastbare(!) Zahlen über die Quantität und Qualität des LKW-Verkehrsaufkommens vorgelegt werden.

Fahren im Stadtgebiet

Darüber hinaus kann man eigentlich von den gelegentlichen anfahrenden LKW-Fahrern durchaus erwarten, leichte Lenkbewegungen durchzuführen und ggf. auf einigen hundert Metern Gegenverkehr für einige Sekunden durchzulassen. Die Fahrleistung, die hier von den Fahrzeugführern erwartet wird, erbringen die KVB-Busfahrer der Linie 159 auf der Schütte-Allee alle 10 Minuten. Zudem wurde der LKW-Verkehr bei der Planung des Umbaus fachlich berücksichtigt.

Eine reine Industriestraße?

Die Geschäftsführung spricht immer wieder von der Alfred-Schütte-Allee als einer Industriestraße. Hier fällt zunächst auf, dass dabei häufig die Historie der Straße bemüht wird. Neben der Tatsache, dass es keinen Sinn macht, ausschließlich in die Vergangenheit zu schauen, ist dies an einseitiger Sicht der Dinge kaum zu überbieten – selbst rückblickend. Zunächst handelt es sich bei dem Gebiet dort gemäß Flächennutzungsplan keineswegs um ein Industrie- sondern um ein Gewerbegebiet. Außer den Schüttewerken gibt es hier nur Kleinbetriebe. Das eigentliche Gewerbegebiet in Poll ist übrigens von den Umbauarbeiten in keiner Weise betroffen.

Bei der Behauptung, es handele sich hier um ein Industriegebiet, wird völlig unterschlagen, dass dort viele Menschen wohnen und dieser Bereich in wachsendem Maße der Naherholung dient. Zudem gibt es dort zahlreiche Möglichkeiten, Sport auszuüben, wobei zu beobachten ist, dass auch immer mehr Bürger der angrenzenden linksrheinischen Stadtteile Poll für sich entdecken.

Rechtsrheinischer Strukturwandel

Beim Beschwören der Historie der Straße sollte man sinnvollerweise die Realität des Jahres 2024 nicht ganz außen vorlassen. Der Strukturwandel ist nun wirklich nicht mehr zu übersehen. Im nördlichen Bereich gab es vor einigen Jahren tatsächlich eine industrielle Nutzung der Allee. Im Deutzer Hafen gab es einen Schrotthändler, einen Holzgroßhandel und weitere derartige Unternehmen. Hier gab es in der Tat regen LKW-Verkehr. Aber dies ist – wie wir wissen – Vergangenheit. Hier ist ein modernes Stadtquartier zum Wohnen, Arbeiten und Leben geplant. Mit Naherholung an der Alfred-Schütte-Allee und den Poller Wiesen. Städtebaulich ein großer Wurf, weil endlich erkannt wurde, wie schön man dort residieren kann.

Die Raser rasen gar nicht?

Weiterhin bagatellisiert die Geschäftsführung der Schütte-Werke die Problematik und Gefährdungslage um die Poser und Raser auf der Allee. Gerade die Bürger in Alt-Poll leiden unter den An- und Abfahrten der meist hoch motorisierten Fahrzeuge der Raserszene erheblich. Auf der Poller Hauptstraße bspw. – in einer 30er Zone – werden nachts mit viel Lärm atemberaubende Geschwindigkeiten gefahren. Wir wissen sehr wohl, dass die mobilen Messeinrichtungen der Stadt recht wenige Geschwindigkeitsübertretungen aufzeichnen. Dies ist jedoch nicht verwunderlich, da die Szene gut vernetzt ist und sich vor solchen Einrichtungen sofort warnt. Teilweise werden diese Einrichtungen auch beschädigt. Es ist bitter, dass Herr Welcker, geschäftsführender Gesellschafter der Firma Schütte, der selbst nicht in Poll wohnt und sich offensichtlich regelmäßig vor dem Auftreten der Probleme selbst in sein privilegiertes Wohngebiet zurückzieht, hier Falschinformationen kommuniziert, um seine Ziele zu erreichen.

Was bringt die Zukunft?

Zum Ende dieser Stellungnahme sollte ein Blick in die Zukunft der Allee geworfen werden. Gerade der Bezirksvertretung Porz sollte bewusst sein, dass die Entwicklung der Allee gerade aus der Sicht des Porzer Bezirks eine ungute Entwicklung nehmen könnte. Einerseits wird im Norden – Bezirk Innenstadt/Deutz – am ehemaligen Hafen ein modernes, lebenswertes Stadtquartier entstehen, das städtebaulich sicher sogar internationale Beachtung finden wird. Andererseits versucht südlich der Südbrücke im Porzer Bezirk eine einzelne Person, ihre angeblich reine Industriestraße zu konservieren. Ohne Rücksicht auf dort wohnende Bürger, ohne Rücksicht auf erholungssuchende Menschen. Er versucht damit zugleich, eine inzwischen entstandene NoGo-Area mit Raser-Kriminalität, Vermüllung und massenhaftem Lachgasmissbrauch zu erhalten. Wobei man aus Sicht des Porzer Bezirks noch weiter gehen müsste beim Schauen in die Glaskugel. Selbst ohne Schüttewerke und ohne Raser und Poser wird es eine Art urbanes Gefälle geben zwischen dem Deutzer und dem Porzer Teil der Allee. Hier gilt es eigentlich jetzt schon konzeptionell gegenzusteuern. Sonst wird nur noch die Frage sein: Wie groß ist der Unterschied zwischen der schönen und der hässlichen Schwester – nördlicher und südlicher Teil der Allee, die eigentlich in Gänze so viel Potential hat – hier ist einer der schönsten Quartiere dieser Stadt.

Gegenseitiger Respekt

Um Missverständnisse zu vermeiden. Es ist zu wünschen, dass Familienunternehmen wie die Alfred-Schütte-AG prosperieren. Der BDI hat recht, wenn er schreibt: „Mittelstand und Familienunternehmen prägen die deutsche Unternehmenslandschaft. Sie machen den Wirtschaftsstandort international wettbewerbsfähig, stemmen den größten Teil der Wirtschaftsleistung und beschäftigen die meisten Mitarbeiter.“ Es ist uns allen auch zu wünschen, dass der Konversionsdruck hinsichtlich der Produktportfolios (ausgelöst durch die wachsende Elektromobilität), der auf dem deutschen Maschinenbau und damit auch der Schütte-AG lastet, gemeistert wird.

Und es sei auch festgestellt: Ein urbanes Wohngebiet wie hier in Poll kann eigentlich mit einem Maschinenbauunternehmen gut leben, wenn es sich als Teil und nicht als Zentrum des Stadtteils sieht. Es ist daher auch sehr zu hoffen, dass die angekündigten, irritierenden Versuche der Schütte AG, gegen die durchgeführten Umbaumaßnahmen vorzugehen, unterbleiben.

Mit freundlichen Grüßen
Initiative gegen Raser
(Ute Ahn, Dirk Baginski, Uwe Becker, Gerald Diepolder, Andreas Hackhausen, Petra Schmidl)

Hintergrund der KVB streikt : Bessere Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Verkehrswende

Am Donnerstag, 15. Februar wurde die KVB ganztägig bestreikt
Am Freitag, 2. Februar wurde die KVB ganztägig bestreikt

Von Freitagmorgen, 15.02.2024 ab 3 Uhr,
bis Samstagmorgen, 16.02.2024 um 3 Uhr,
fuhren keine Stadtbahnen und KVB-Busse.

Nichts fährt, auch nicht die Linien 16 und 18
Nichts? nicht wirklich! vereinzelte Busfahrten von Subunternehmen könnten noch fahren.
Welche Busfahrten stattfinden könnten, entnehmen Sie bitte der Fahrplanauskunft.

Anlass für den landesweiten ganztägigen Warnstreik sind die laufenden Verhandlungen zum TV-N NW – Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe für die Beschäftigten im kommunalen ÖPNV.

Die Gewerkschaft äußert sich wie folgt zu den Warnstreiks:


Nordrhein-Westfalen

Am Mittwoch startete in Dortmund die Tarifrunde für die ca. 32.000 Beschäftigten im kommunalen Nahverkehr NRW. Die Arbeitgeber erteilten den ver.di Forderungen eine deutliche Absage. Aus ihrer Sicht ist die Lage der kommunalen Haushalte angespannt. Die einfache Rechnung: höhere Defizite der Unternehmen bedeuten weniger ÖPNV in den Städten. Lösung der Arbeitgeber: Steigerung der Produktivität…
Schon jetzt wird deutlich: Verbesserungen erreichen wir nur entschlossen und mit Druck!

 

Hintergrundinformationen

Warum jetzt gemeinsam für den ÖPNV?

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land? Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen. Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir gut mobil sein können. So kann es nicht weitergehen.

Was fordern wir von der Politik?

Der Nahverkehr kann verdoppelt werden, wenn jetzt investiert wird. Auf dem Land und in der Stadt wäre mit genügend Personal, mehr Bussen und Bahnen und günstigen Tickets mehr Mobilität für alle möglich – bei weniger Verkehrsbelastung. Die Bundesregierung kann wie beim Deutschlandticket den ÖPNV jetzt direkt mit unterstützen.

Wie können wir das erreichen?

Im Frühjahr, wenn bundesweit Beschäftigte im Kommunalen Nahverkehr über ihre Arbeitsbedingungen verhandeln, wollen wir mit einer großen Bewegung für den ÖPNV die Politik zum Handeln bringen. Dafür haben wir uns als Fahrgäste, Klimabewegung, ÖPNV-Beschäftigte und Gewerkschaft ver.di unter dem Motto #wirfahrenzusammen zusammengetan.

Was haben die Arbeitsbedingungen mit mir als Fahrgast zu tun?

Täglich kommt es durch hohe Krankenstände und den Personalmangel zu Fahrtausfällen. Schon jetzt fehlen ca. 80.000 Beschäftigte. Einen guten und verlässlichen ÖPNV wird es nur geben, wenn sich endlich die Arbeitsbedingungen ändern.

Quelle: Verdi


Eine öffentliche Position von „Fridays for Future“ dazu:

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land?
Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen.
Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir klimafreundlich und günstig unterwegs
sein können. So kann es nicht weitergehen.

Um die Klimakrise zu stoppen, muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden. Aber im Moment wird der ÖPNV nicht mehr, sondern weniger: Busse und Bahnen fallen aus, weil es nicht genug Fahrer:innen gibt. Die haben nämlich einen harten Job: Sie arbeiten von früh bis spät, haben viel Verantwortung, zwischendurch kaum Zeit für eine Pause und schlechte Löhne. Deswegen hören immer mehr Kolleg:innen auf und der ÖPNV-Ausbau ist in Gefahr.

Wir wollen das ändern!

Ob jung oder alt, mit oder ohne Führerschein, alteingesessen oder neu dazugekommen, ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Skateboard – wir alle verdienen Bewegungsfreiheit.
Deshalb fordern wir die Landes- und Bundesregierung auf, endlich in unseren Nahverkehr zu investieren. Für gute Arbeit für die Beschäftigten!
Für guten und preiswerten ÖPNV für alle! Ab Januar 2024 werden bundesweit 80.000 Beschäftigte im Nahverkehr für bessere Arbeitsbedingungen verhandeln. Als Klimabewegung und Fahrgäste sind wir an ihrer Seite. Gemeinsam schließen wir uns an Schulen und Unis zusammen, sammeln Unterschriften und übergeben sie an die Politik. Und wenn es sein muss, streiken wir gemeinsam mit den Beschäftigten und legen das ganze Land lahm. Zusammen können wir die Politik endlich zum Handeln bringen.

Die Folgen vom Mini-Tornado in Poll waren nach einer Woche vielerorts noch gut sichtbar

Salmstraße

Der heftige, inzwischen als Tornado eingestuften Sturm vom 21. Dezember 2023 wird wohl von vielen so schnell nicht vergessen werden. Neben den typischen Folgen wie heruntergerissenen Dachziegeln und beschädigten Fahrzeugen hat der Sturm auch zahlreiche Bäume entwurzelt, die seit Jahrzehnten fest im Boden verwurzelt waren.

Salmstraße Müllergasse

 

 

Bereits ein umgestürzter Baum präsentiert ein erschütterndes Bild. Wo einst ein majestätisches Symbol von Stärke und Beständigkeit stand, findet man nun eine aufgerissene Erdoberfläche:

Am 21. Dezember, dem kalendarischen Beginn des Winters, dürften nach Schätzungen mehr als 200 Bäume in Poll entwurzelt worden sein. Wenn man die Jahresringe an den Bäumen zählt, stellt man fest, dass sie zum Teil schon mehr als 100 Jahre alt waren.

Die Emotionen, die ein solcher Anblick hervorruft, sind vielfältig und tiefgehend. Ein Gefühl der Verletzlichkeit und der Ehrfurcht vor der unberechenbaren Naturgewalt, die selbst solch monumentale Lebensformen zerstören kann. Traurigkeit mischt sich mit Staunen, während man sich gleichzeitig der Macht und Zerbrechlichkeit des Lebens bewusst wird. Für viele ist es auch ein Moment des Nachdenkens über die Vergänglichkeit und Unvorhersehbarkeit des Schicksals, das uns alle treffen kann, unabhängig von unserer Stärke und Beständigkeit.

Die Aufräumarbeiten sind seit 7 Tagen im Gange und viele Menschen aus der Nachbarschaft treffen sich immer wieder, um die Schäden zu beseitigen und sich gegenseitig zu unterstützen. Der Sturm bleibt allen als Erinnerung an das empfindliche Gleichgewicht zwischen Mensch und Natur in Erinnerung. Es ist ein Moment, der uns daran erinnert, wie wichtig es ist, die Natur zu respektieren und auf unerwartete Ereignisse vorbereitet zu sein, die unsere Welt in einem Augenblick verändern können.

 

Fotoaufnahmen vom 28.12.2023

Bundestagswahlen / Welche Partei passt zu mir?…

Auch die Wahllokale in Poll sind am
Sonntag, 26. September 2021
geöffnet

BUNDESTAGSWAHL

 

Termin:Nach Artikel 39 des Grundgesetzes findet die Wahl frühestens 46, spätestens 48 Monate nach dem Zusammentritt des 19. Deutschen Bundestages statt, welcher am 24. Oktober 2017 erfolgte. Da der Wahltag ein Sonntag oder gesetzlicher Feiertag sein muss (§ 16Bundeswahlgesetz), kommen dafür nur die Sonntage 29. August, 5., 12., 19., 26. September, 3., 10., 17. oder 24. Oktober 2021 in Betracht.

Der Wahltag wurde im Dezember 2020 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier per Anordnung für den 26. September 2021 festgelegt. Bundesinnenminister Horst Seehofer schlug dieses Datum vor, nachdem die Bundesländer und die im Bundestag vertretenen Parteien sich mehrheitlich für diesen Tag ausgesprochen hatten und der Bundeswahlleiter keine Einwände erhoben hatte.*


Wen soll man wählen?

Das ist keine einfache Frage, aber es gibt 2 einfach Lösungen dafür.

Alt bekannt https://www.wahl-o-mat.de

Der Wahl-O-Mat wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) betrieben und gilt als recht neutral.

 

Klug und interessant:
DeinWal
https://deinwal.de/

DeinWal setzt auf das Prinzip „Verhalten statt Versprechen“
Demnach werden die tatsächliche Abstimmungsverhalten der Parteien in den letzten Jahren mit unserer Meinung als Wahlberechtigte verglichen. Das ist klug. Damit wird also nicht das Versprechen einer Partei bewertet, sondern das tatsächliche Verhalten in den letzten Jahren.  Das Angebot „deinwal.de“ ist empfehlenswert, sofern man sowieso nur eine der 6 bekannteste Parteien wählen möchte!

 

Es ist logisch zu wählen: Wer nicht wählt verschenkt seine Stimme an die Anderen, die „irgendetwas“ wählen. Und „irgendetwas“ ist nach der Statistik das Gegenteil von dem was man selbst eher wählen würde.


*) Quelle Wikipedia