Ratsbürgerentscheid: 39,68 % Wahlbeteiligung davon ca. 57% für Olympia in Köln / ca. 43% gegen Olympia in Köln

Ratsbürgerentscheid
39,68 % Wahlbeteiligung
davon ca. 57% für Olympia in Köln / ca. 43% gegen Olympia in Köln

Wenn weniger als 40 Prozent der Wahlberechtigten überhaupt ihre Stimme abgeben, sollte das allen Beteiligten zu denken geben – unabhängig vom Ergebnis. Von diesen ohnehin wenigen Wählern sprachen sich nur 57 Prozent dafür aus, während 43 Prozent dagegen stimmten: Rechnet man dies auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten um, hat kaum mehr als jeder Fünfte tatsächlich zugestimmt. Einen „klaren Auftrag des Volkes“ daraus abzuleiten, ist bestenfalls eine kreative Interpretation der Zahlen, schlimmsten­falls eine bewusste Irreführung. Denn die schweigende Mehrheit – jene über 60 Prozent, die den Urnen fernblieben – wird in dieser Lesart schlicht ignoriert. Eine Demokratie lebt von Beteiligung, und ein Ergebnis mit derart dünner Legitimationsbasis sollte mit Demut statt mit Triumphgesten verkündet werden. Die eigentliche Frage lautet daher nicht, wer gewonnen hat, sondern warum so viele Bürgerinnen und Bürger sich offenbar nicht mehr angesprochen fühlen. In diesem Kontext ist insbesondere die Politik gefordert, durch Reformen in die politischen Entscheidungsfindungen sowie durch umfassende Transparenzreformen in der Verwaltung steuernd einzugreifen.

In den kommenden Wochen wird sich die aktive Nachbarschaft intensiv mit dem Thema beschäftigen. Aufgrund meiner Erfahrung mit den Poller Traditionen des bürgerschaftlichen Engagements bin ich zuversichtlich, dass sich neue Wege und kreative Lösungsansätze auftun werden, um diese Herausforderung in eine echte Chance für ganz Köln und RheinRuhr zu verwandeln. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass Politik und Verwaltung wirklich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger handeln und nicht nur die Interessen der Lobbyisten durchsetzen möchten.

Kommentar

Die positiven Bilder der Befürworter erwecken große Hoffnungen, sodass wir möglicherweise bereit wären, gravierende Risiken einzugehen. Und die negativen Szenarien der Gegner können uns hingegen dazu verleiten, übervorsichtig zu sein und auf mögliche Chancen zu verzichten.
Anstatt uns von rhetorischen Hoffnungen und Ängsten leiten zu lassen, können wir die bewährte Taktik der Banken und Versicherungen anwenden und analysieren, wie wahrscheinlich die Risiken im Vergleich zum Nutzen tatsächlich sind.
Hierbei stellt sich die Vertrauensfrage als erstes an. Daher sollten wir uns selbst die folgenden Fragen ehrlich beantworten:

  • Kosten: Wird die Stadt die Baukosten einhalten und das Großprojekt mit soliden Pufferreserven kalkulieren, um teure Überraschungen abzufedern? Oder wird es eher zu einer Kostenexplosion und  Bauproblemen kommen, die letztlich von den Kölnerinnen und Kölnern getragen werden müssen – wie bei manch anderem Prestigebauprojekt?
  • Interessen: Werden die Entscheidungsträger die Interessen der Menschen gegenüber den Interessen der Investorenlobby gut genug verteidigen? Oder werden sie am Ende Risiken für jahrzehntelange finanzielle, ökologische und soziale Nachteile für Köln und seine Bürgerinnen und Bürger abnicken, um die Risiken für die Gewinne der Investoren zu minimieren? 
  • Transparenz: Bleiben die Entscheidungsfindungen und die Kommunikation offen und transparent mit echten Bürgerbeteiligungen und unabhängigen Kontrollen oder ist nur mit Bürgerinformationen nach Pflicht zu rechnen, wobei überall der Schatten von Klüngel und Hinterzimmer-Absprachen lauert, die später zu Skandalen werden könnten?

Persönliche Meinung: Rein auf harte Erfahrungen gestützt, wird es leider recht dünn mit dem Optimismus – Fachlich ausgedruckt heißt es in etwa: „Asymmetrisches Risiko mit negativem Bias“ oder einfach gesagt: Die Vergangenheit der Stadtverwaltung und Kölner Rat deuten bei der Olympiabewerbung auf „Eisberg voraus!“ hin. 

Chance: Die Olympischen Spiele könnten Köln eine einmalige Chance bieten – allerdings nur, wenn alle Entscheidungen und deren Umsetzung wirklich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger erfolgen würden. Die aktuelle Art und Weise, wie Stadtrat und Verwaltung seit Jahrzehnten Entscheidungen treffen, ist jedoch weder transparent noch bürgernah genug, um dies zu gewährleisten. Die mangelnde Transparenz bei wichtigen Entscheidungen in Köln erweckt kein Vertrauen in gelungene Umsetzung der olympischen Spiele in Köln. Sie birgt vielmehr die Gefahr, dass aus einer Chance für die Stadt ein lukratives Geschäft für die Investoren und eine generationenüberdauernde Belastung für ihre Bewohnerinnen und Bewohner wird.
Das lässt sich aber auch positiv sehen. Das „Nein“ zu Olympischen Spielen aus Angst vor intransparenter Kölner Entscheidungskultur könnte der Anlass sein, eine grundlegende Transparenzreform in Köln auf den Weg zu bringen.
Damit würden solche weitreichenden Entscheidungen und ihre Umsetzung ausschließlich in offenen, transparenten und bürgernahen Expertenräten beschlossen werden. Das wäre ein Gewinn für alle Menschen und künftigen Generationen in Köln, wobei die Lobbyisten und ihre Netzwerke davon ausgenommen wären.
Eine echte Transparenzreform erfordert sicherlich eine mehrjährige Anstrengung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung, aber damit würden wir unseren Kindern die Gelegenheit geben, Köln für künftige Olympische Spiele zu bewerben, ohne dabei die Sorge haben zu müssen, mit ihrem „Ja” den Lobbyisten und dem Klüngel einen „Blankoscheck” ausstellen zu müssen.

Beitrag: Florian, der freundliche Analysator von nebenan

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19.04.2026 Ratsbürgerentscheid: Olympia in KölnRheinRuhr / Deine Stimme entscheidet

Olympiabewerbung der Region in 5 Sätzen:

  • Die Region KölnRheinRuhr bewirbt sich mit 17 Städten um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele in den Jahren 2036, 2040 oder 2044.
  • Köln würde eine zentrale Rolle spielen, und wäre unter anderem Standort eines temporären Olympiastadions, des Olympischen und Paralympischen Dorfes.
  • Ratsbürgerentscheid: Am 19.04.2026 werden Rund 817.000 Wahlberechtigte per Brief mit „Ja“ oder „Nein“ über die Beteiligung der Stadt an der Bewerbung abstimmen.
  • Befürworter erhoffen sich eine bessere Infrastruktur, mehr Barrierefreiheit, einen Schub für den Sport und ein modernes Image der Region.
  • Kritiker warnen vor hohen Kosten und damit möglicher Verschuldung, Umweltbelastungen, steigenden Mieten sowie Kürzungen und Streichungen anderer sinnvoller und nachhaltiger Aufgaben und Anliegen zugunsten eines Prestigeobjekts.

 

Köln als „Leading City“ bedeutet, dass die Stadt Austragungsort von 11 olympischen und 7 paralympischen Sportarten wird, ein temporäres Olympiastadion, das Olympische und Paralympische Dorf sowie das Internationale Presse- und Medienzentrum errichtet werden. Ein zentraler politischer Meilenstein ist der 19. April 2026. An diesem Sonntag sollen in Köln und weiteren 16 Kommunen Ratsbürgerentscheide stattfinden, bei denen insgesamt rund vier Millionen Menschen über die Beteiligung ihrer Stadt an der gemeinsamen Bewerbung abstimmen. Die Auszählung ist für denselben Tag vorgesehen. Am 26. September 2026 will die DOSB-Mitgliederversammlung dann entscheiden, mit welchem deutschen Konzept – beispielsweise KölnRheinRuhr – Deutschland offiziell in das Auswahlverfahren des Internationalen Olympischen Komitees für die Spiele 2036, 2040 oder 2044 eintritt.

Pro & Kontra

Viele Menschen in KölnRheinRuhr sind von der Idee begeistert, die Spiele direkt vor der eigenen Haustür zu erleben, weil Fans kurze Anreisen, volle Stadien und ein Stadtfest-Gefühl über Wochen erwarten. Gleichzeitig gibt es Bedenken hinsichtlich steigender Mieten, überfüllter Innenstädte, Sicherheitszonen, Umweltbelastungen  und der Möglichkeit, dass am Ende die Allgemeinheit Schulden tragen könnte, während nur wenige Unternehmen profitieren.

Die Befürworter tragen vor, dass in der Rhein-Ruhr-Region schon heute zahlreiche Stadien, Arenen und Schwimm- sowie Mehrzweckhallen existieren, sodass weniger komplett neu gebaut werden müsste und mehr Geld in Modernisierung und Barrierefreiheit fließen könnte.
Kritikerinnen und Kritiker sehen das Risiko, dass „temporäre“ Bauten doch teurer und dauerhafter werden als versprochen, dass Naturräume für Infrastruktur beseitigt, und dass andere wichtige Projekte in Verkehr, Bildung oder Klima­schutz zugunsten von Olympia geschoben oder gestrichen werden.

Die Vergangenheit bietet gute wie schlechte Beispiele

In Barcelona 1992 nutzte die Stadt die Spiele, um Hafen und Strand aufzuwerten, die Uferzone zu öffnen und Infrastruktur dauerhaft zu verbessern, wovon Einheimische und Gäste bis heute profitieren.
In Athen 2004 sehen viele Menschen die hohen Kosten, verwaiste Sportstätten und die Belastung der Staatsfinanzen kritisch und empfinden große Teile der damaligen Olympia-Strategie im Rückblick als Fehler.
London 2012 investierte in die Entwicklung des East End, schuf neue Parks und Wohngebiete und wird oft als Beispiel genannt, wie Sportgroßereignisse Stadtviertel langfristig aufwerten können.
Montreal 1976 kämpfte 30 Jahre (bis 2006) mit der Abzahlung der Olympiaschulden und gilt vielen daher als Mahnung, dass zu optimistische Finanzpläne und Prestige-Bauten eine Stadt sehr lange belasten können.
Sotschi 2014 (Winter): Die ursprünglich geplante Summe von 12 Milliarden Euro konnte nicht eingehalten werden. Nach der Unterzeichnung der Olympiaverträge musste die Veranstaltung realisiert werden, obwohl die Kosten letztlich auf 51 Milliarden Euro explodiert sind. Andernfalls wäre die finanzielle Belastung der Stadt insbesondere durch die  Vertragsstrafen noch höher gewesen.

Kommentar

Die positiven Bilder der Befürworter erwecken große Hoffnungen, sodass wir möglicherweise bereit wären, gravierende Risiken einzugehen. Und die negativen Szenarien der Gegner können uns hingegen dazu verleiten, übervorsichtig zu sein und auf mögliche Chancen zu verzichten.
Anstatt uns von rhetorischen Hoffnungen und Ängsten leiten zu lassen, können wir die bewährte Taktik der Banken und Versicherungen anwenden und analysieren, wie wahrscheinlich die Risiken im Vergleich zum Nutzen tatsächlich sind.
Hierbei stellt sich die Vertrauensfrage als erstes an. Daher sollten wir uns selbst die folgenden Fragen ehrlich beantworten:

  • Kosten: Wird die Stadt die Baukosten einhalten und das Großprojekt mit soliden Pufferreserven kalkulieren, um teure Überraschungen abzufedern? Oder wird es eher zu einer Kostenexplosion und  Bauproblemen kommen, die letztlich von den Kölnerinnen und Kölnern getragen werden müssen – wie bei manch anderem Prestigebauprojekt?
  • Interessen: Werden die Entscheidungsträger die Interessen der Menschen gegenüber den Interessen der Investorenlobby gut genug verteidigen? Oder werden sie am Ende Risiken für jahrzehntelange finanzielle, ökologische und soziale Nachteile für Köln und seine Bürgerinnen und Bürger abnicken, um die Risiken für die Gewinne der Investoren zu minimieren? 
  • Transparenz: Bleiben die Entscheidungsfindungen und die Kommunikation offen und transparent mit echten Bürgerbeteiligungen und unabhängigen Kontrollen oder ist nur mit Bürgerinformationen nach Pflicht zu rechnen, wobei überall der Schatten von Klüngel und Hinterzimmer-Absprachen lauert, die später zu Skandalen werden könnten?

Persönliche Meinung: Rein auf harte Erfahrungen gestützt, wird es leider recht dünn mit dem Optimismus – Fachlich ausgedruckt heißt es in etwa: „Asymmetrisches Risiko mit negativem Bias“ oder einfach gesagt: Die Vergangenheit der Stadtverwaltung und Kölner Rat deuten bei der Olympiabewerbung auf „Eisberg voraus!“ hin. 

Chance: Die Olympischen Spiele könnten Köln eine einmalige Chance bieten – allerdings nur, wenn alle Entscheidungen und deren Umsetzung wirklich im Interesse der Bürgerinnen und Bürger erfolgen würden. Die aktuelle Art und Weise, wie Stadtrat und Verwaltung seit Jahrzehnten Entscheidungen treffen, ist jedoch weder transparent noch bürgernah genug, um dies zu gewährleisten. Die mangelnde Transparenz bei wichtigen Entscheidungen in Köln erweckt kein Vertrauen in gelungene Umsetzung der olympischen Spiele in Köln. Sie birgt vielmehr die Gefahr, dass aus einer Chance für die Stadt ein lukratives Geschäft für die Investoren und eine generationenüberdauernde Belastung für ihre Bewohnerinnen und Bewohner wird.
Das lässt sich aber auch positiv sehen. Das „Nein“ zu Olympischen Spielen aus Angst vor intransparenter Kölner Entscheidungskultur könnte der Anlass sein, eine grundlegende Transparenzreform in Köln auf den Weg zu bringen.
Damit würden solche weitreichenden Entscheidungen und ihre Umsetzung ausschließlich in offenen, transparenten und bürgernahen Expertenräten beschlossen werden. Das wäre ein Gewinn für alle Menschen und künftigen Generationen in Köln, wobei die Lobbyisten und ihre Netzwerke davon ausgenommen wären.
Eine echte Transparenzreform erfordert sicherlich eine mehrjährige Anstrengung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung, aber damit würden wir unseren Kindern die Gelegenheit geben, Köln für künftige Olympische Spiele zu bewerben, ohne dabei die Sorge haben zu müssen, mit ihrem „Ja” den Lobbyisten und dem Klüngel einen „Blankoscheck” ausstellen zu müssen.

Beitrag: Florian, der freundliche Analysator von nebenan

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Deutzer Hafen veröffentlicht neue Termine und das Programm des Infopoints

Deutzer Hafen Köln: Fortschritte, Perspektiven und Diskussionen rund um das Großprojekt

Stand: April 2026

Baustelle im Zeichen vorbereitender Arbeiten

Auf dem Gelände des ehemaligen Industriehafens in Deutz schreiten die Arbeiten zur Erschließung des neuen Stadtquartiers deutlich voran. In den vergangenen Monaten wurden wichtige infrastrukturelle Maßnahmen umgesetzt, um die Basis für das künftige Wohn- und Arbeitsviertel zu schaffen.

Auf dem Poller Kirchweg laufen derzeit noch die Kanalarbeiten, insbesondere auf Höhe der früheren Mühlengebäude. Hier werden aktuell Sinkkästen für die Straßenentwässerung installiert. Parallel dazu beginnen in den kommenden Wochen die Pflaster- und Asphaltarbeiten – ein wichtiger Schritt, um die Straße wieder für den öffentlichen Verkehr freizugeben.

An der Kreuzung zur Straße Am Schnellert steht das Verbindungsbauwerk im Mittelpunkt. Hier treffen mehrere Bestandskanäle und ein neuer Kanal des Quartiers zusammen – ein komplexes, aber entscheidendes Element der zukünftigen Infrastruktur.

Rückbau und Vorbereitung für neue Grünflächen

Auch der Rückbau alter Strukturen ist weit fortgeschritten. Auf der Westseite des Hafenbeckens wurden Asphaltflächen, Gleisanlagen und alte Fundamente entfernt. Diese Entsiegelung schafft Raum für neue Park- und Freiflächen. Sobald die Flächen modelliert sind, übernimmt der Garten- und Landschaftsbau, der dem Gebiet neues Leben einhauchen soll.

Termine und Programm im Infopoint

Das Projektteam Deutzer Hafen bietet regelmäßig Sprechstunden und thematische Veranstaltungen im Infopoint (Siegburger Straße 108, ehemalige Mühlenverwaltung) an. Interessierte Bürgerinnen und Bürger erhalten dort aus erster Hand Einblicke in den Fortschritt der Bauarbeiten und können Fragen stellen.

9. April 2026: Sprechstunde in Deutscher Gebärdensprache

7. Mai 2026: Urban Sketching und Projektfragen

11. Juni 2026: Führung „Rückbau und Infrastruktur“

9. Juli 2026: Führung „Freiraum und Grünflächen“

13. August 2026: Führung „Brückenbau“

10. September 2026: Kinderprogramm und Sprechstunde

8. Oktober 2026: „Erste Wohnungsbauprojekte“

12. November 2026: Einblicke ins Objektmanagement

10. Dezember 2026: Jahresausklang mit Ausblick

Hafentag 2026: Einblicke in die Zukunft

Am 5. September 2026 lädt die Stadt Köln gemeinsam mit der Entwicklungsgesellschaft moderne stadt und den Stadtwerken Köln zum diesjährigen Hafentag an der Essigfabrik ein. Besucherinnen und Besucher können sich dort über den aktuellen Entwicklungsstand informieren und mit Planerinnen, Architektinnen und Bauverantwortlichen austauschen. Das detaillierte Programm wird in der nächsten Ausgabe des Newsletters veröffentlicht.

Zwischen Begeisterung und Kritik – Stimmen zum Projekt

In Fachkreisen gilt der Deutzer Hafen oft als eines der ehrgeizigsten Stadtentwicklungsprojekte Kölns. Und das zu Recht.
Bei der Planung und Umsetzung wurden seitens der Verwaltung und Politik bemerkenswerte Freiheiten in der Stadtteilentwicklung zugelassen und die ungewöhnlichsten Wünsche auf Kosten der Stadt genehmigt, von denen andere Stadtteile und parallel laufende Wohnprojekte nicht einmal träumen dürften.
Die großzügige freie Handlungsräume für die Betreiberin, die „Moderne Stadt GmbH“, ermöglichen es ihr, die Probleme, die der neue Stadtteil verursacht, auf die benachbarte Stadtteile abzuschieben. Damit der neue Stadtteil „Deutzer Hafen“ eine idyllische Wohngegend ohne jegliche Probleme wird.

Bis 2040 sollen auf dem ehemaligen Hafengelände ca. 3.000 Wohnungen für ca. 7.000 Personen und zusätzlich ca. 6.000  Arbeitsplätze entstehen.
Die Stadt Verwaltung und Politk loben die nachhaltige Stadtplanung, die auf verdichtetes Bauen, energieeffiziente Infrastruktur und kurze Wege setzt. 
Auch die Bürgerinitiativen loben diese Punkte, bemängeln aber gleichzeitig die fehlende echte Verkehrsplanung sowie die große Macht und Einfluss der Lobbyisten auf die Verwaltung und den Rat der Stadt Köln, wodurch jegliche demokratische Steuerung und Kontrolle aufgehoben zu sein scheint.

 

Olympia auf den Poller Wiesen – Traumkulisse mit Schattenseiten

Olympia auf den Poller Wiesen – Traumkulisse mit Schattenseiten

Köln träumt von Olympia – und Poll steht mitten im Blickfeld. Die Pläne für Bogenschießen an Jahnwiesen und Poller Wiesen klingen spektakulär, werfen aber vor Ort viele Fragen auf.

Die offizielle Idee: Sport mit Dompanorama

Die Grundidee ist schnell erzählt:

  • Auf den Jahnwiesen im Sportpark Müngersdorf sollen die olympischen und paralympischen Bogensport-Wettkämpfe stattfinden.
  • Die Finals – also die entscheidenden Medaillenwettkämpfe – würden auf den Poller Wiesen ausgetragen.
  • Offiziell wird das vor allem mit dem „einzigartigen Ambiente“ begründet: Rhein, Dom, Altstadt – perfekte TV-Bilder, starke Symbolik für die Gastgeberstadt.

Aus Sicht des Marketings passt das: Die Poller Wiesen werden zur großen Bühne, Köln präsentiert sich weltweit im besten Licht.

Poller Wiesen als „Eventfläche“ – was das praktisch bedeutet

Hinter der romantischen Vorstellung steckt aber ein knallharter Umbau auf Zeit:

  • Temporäre Tribünen und Infrastruktur (Zuschauerbereiche, Zäune, Funktionsgebäude, Medienbereiche, Technik).
  • Wegeführung, Absperrungen und Sicherheitszonen, die große Teile der Wiesen für Wochen oder Monate vor und nach den Spielen einschränken.
  • Zusätzliche Belastung durch Aufbau, Proben, Wettkämpfe und Abbau – mit Schwerlastverkehr direkt im sensiblen Rheinauenbereich.

Naturschutz: Flussregenpfeifer und sensible Rheinauen

Besonders heikel ist der Naturschutzaspekt. Die Poller Wiesen sind nicht nur „schön“, sie sind auch ökologisch wertvoll:

  • In den Kies- und Sandbereichen sowie den offenen Flächen brüten seltene und geschützte Arten wie der Flussregenpfeifer.
  • Bodenbrüter sind extrem störanfällig: Lärm, Menschenmengen und intensive Nutzung können dazu führen, dass Gelege aufgegeben werden oder Bruten langfristig verschwinden.
  • Temporäre Bauten, Verdichtung des Bodens, Beleuchtung und zusätzliche Versiegelung (auch wenn nur auf Zeit) verändern den Lebensraum deutlich.

Schon heute ist der Druck auf die Poller Wiesen groß – durch Freizeitnutzung, Partys, Veranstaltungen und andere Projekte in der Umgebung. Ein Megaevent wie Olympia wäre kein kleiner Zusatz, sondern eine weitere massive Spitze bei Nutzung und Belastung.

Verkehr: Großes Misstrauen der Bürgerschaft aufgrund weiterhin offener Probleme in der Verkehrsplanung um Deutzer Hafen (Poller Wiesen)

Ein weiterer Knackpunkt, der das Vertrauen vieler Menschen untergräbt, ist der Verkehr:

  • Rund um Deutzer Hafen, Deutz und Poll gibt es seit Jahren hitzige Debatten über Verkehrsführung, Parkdruck, ÖPNV-Anbindung und Stau.
  • Das von den Betreibern des Deutzer Hafens in Auftrag gegebene Verkehrsgutachten wurde von Verwaltung und Rat abgenickt, obwohl es von vielen Bürgerinnen und Bürgern als fragwürdig oder gar als Gefälligkeitsgutachten wahrgenommen wurde. (Kritik an dem Gutachten)
  • Ein „sauber abgeschlossenes“ Verkehrskonzept für den Raum Deutzer Hafen / Poll liegt für viele bis heute nicht überzeugend vor; im Gegenteil: Viele empfinden die Situation schon jetzt als chaotisch, vor allem bei Großveranstaltungen oder Störungen.

Vor diesem Hintergrund wirkt die Vorstellung, zusätzlich olympische Massenverkehre – Zuschauer, Medien, Logistik, Sicherheitskräfte – über dieselben Strukturen zu lenken, alles andere als beruhigend. Die Skepsis ist groß:

  • Wenn die Stadt heute schon mit normalen Großprojekten kämpft, wie soll sie ein weltweites Megaevent managen?
  • Werden Zusagen zu ÖPNV-Ausbau, Verkehrsleitsystemen und Entlastung wirklich eingelöst – oder bleiben sie auf dem Papier?

Zwischen Begeisterung und berechtigter Skepsis

Man kann die Faszination verstehen:

  • Bogenschießen vor Domkulisse hätte eine enorme Symbolkraft.
  • Olympia könnte Investitionen in Infrastruktur anstoßen, die sonst lange dauern würden.
  • Köln stünde weltweit im Rampenlicht – das ist politisch und wirtschaftlich attraktiv.

Genauso legitim sind aber die Bedenken:

  • Verlust bzw. Einschränkung von Freiraum auf den Poller Wiesen über einen längeren Zeitraum.
  • Gefahr für geschützte Arten und empfindliche Auenlandschaften.
  • Zusätzlicher Verkehrsdruck in einem Bereich, in dem schon jetzt viele Konzepte als unzureichend erlebt werden.
  • Das Gefühl, dass schöne Bilder und Marketing über konkrete Probleme vor Ort gestülpt werden.

„Souverän Kritik und Sorge aussprechen“

Genau deshalb ist es wichtig, Kritik nicht kleinzureden:

  • Es ist legitim, die Poller Wiesen nicht als „Kulisse“, sondern als schützensamen Lebensraum und Alltagsort zu sehen.
  • Es ist legitim, von der Stadt belastbare Umwelt- und Verkehrsgutachten zu verlangen – transparent, unabhängig, mit klaren Alternativen.
  • Es ist legitim zu sagen: Olympia ja, aber nicht um jeden Preis – und nicht, ohne dass Natur- und Anwohnerschutz an erster Stelle stehen.

Souveräne Kritik heißt für mich:

  • Konkrete Fragen stellen (Welche Flächen werden wann gesperrt? Wie wird der Flussregenpfeifer konkret geschützt? Wie werden ÖPNV und Radverkehr gestärkt? Welche Obergrenzen für Verkehr und Lärm gibt es?).
  • Auf verbindliche Zusagen drängen – mit klaren Rückfalloptionen, falls bestimmte Standards nicht eingehalten werden.
  • Nicht aus Prinzip „dagegen“ sein, aber auch nicht akzeptieren, dass unter dem Label Olympia alles möglich sein soll.

Poll und seine Wiesen verdienen es, dass man genau hinschaut – und Kritik sowie Sorgen klar, sachlich und selbstbewusst ausspricht.

Beitrag: Florian, der freundliche Analysator von nebenan

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KVB Streik Fr. 06.03. / Hintergrund der KVB streikt : Bessere Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Verkehrswende

Wie Nahverkehr verbesser?
Mitarbeiterproduktivität steigern ./. Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr
 
Beschäftigte bestreiken die KVB
Am Freitag, 06.03.2026
keine Stadtbahnen und KVB-Busse.
Nichts? nicht wirklich! vereinzelte Busfahrten von Subunternehmen könnten noch fahren.
Welche Busfahrten stattfinden könnten, entnehmen Sie bitte der Fahrplanauskunft.
Anlass für den landesweiten ganztägigen Warnstreik sind die laufenden Verhandlungen zum TV-N NW – Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe für die Beschäftigten im kommunalen ÖPNV.

Die Gewerkschaft äußert sich wie folgt zu den Warnstreiks:


„Die Verhandlungen kommen insgesamt kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab“, konstatierte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Dienstag. „Das ist mehr als enttäuschend – offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern.“ Die Belastungen im Fahrdienst seien viel zu hoch, wie erst kürzlich eine Studie von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland belegt habe (Link unten). Das Personalproblem verschärfe sich so immer weiter. „Die Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung – und die Arbeitgeber brauchen ein klares Signal, dass wir entschlossen sind, für unsere Forderungen zu kämpfen.“

Quelle: Verdi

Hintergrundinformationen

Warum jetzt gemeinsam für den ÖPNV?

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land? Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen. Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir gut mobil sein können. So kann es nicht weitergehen.

Was fordern wir von der Politik?

Der Nahverkehr kann verdoppelt werden, wenn jetzt investiert wird. Auf dem Land und in der Stadt wäre mit genügend Personal, mehr Bussen und Bahnen und günstigen Tickets mehr Mobilität für alle möglich – bei weniger Verkehrsbelastung. Die Bundesregierung kann wie beim Deutschlandticket den ÖPNV jetzt direkt mit unterstützen.

Wie können wir das erreichen?

Im Frühjahr, wenn bundesweit Beschäftigte im Kommunalen Nahverkehr über ihre Arbeitsbedingungen verhandeln, wollen wir mit einer großen Bewegung für den ÖPNV die Politik zum Handeln bringen. Dafür haben wir uns als Fahrgäste, Klimabewegung, ÖPNV-Beschäftigte und Gewerkschaft ver.di unter dem Motto #wirfahrenzusammen zusammengetan.

Was haben die Arbeitsbedingungen mit mir als Fahrgast zu tun?

Täglich kommt es durch hohe Krankenstände und den Personalmangel zu Fahrtausfällen. Schon jetzt fehlen ca. 80.000 Beschäftigte. Einen guten und verlässlichen ÖPNV wird es nur geben, wenn sich endlich die Arbeitsbedingungen ändern.


Eine öffentliche Position von „Fridays for Future“ dazu:

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land?
Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen.
Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir klimafreundlich und günstig unterwegs
sein können. So kann es nicht weitergehen.

Um die Klimakrise zu stoppen, muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden. Aber im Moment wird der ÖPNV nicht mehr, sondern weniger: Busse und Bahnen fallen aus, weil es nicht genug Fahrer:innen gibt. Die haben nämlich einen harten Job: Sie arbeiten von früh bis spät, haben viel Verantwortung, zwischendurch kaum Zeit für eine Pause und schlechte Löhne. Deswegen hören immer mehr Kolleg:innen auf und der ÖPNV-Ausbau ist in Gefahr.

Wir wollen das ändern!

Ob jung oder alt, mit oder ohne Führerschein, alteingesessen oder neu dazugekommen, ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Skateboard – wir alle verdienen Bewegungsfreiheit.
Deshalb fordern wir die Landes- und Bundesregierung auf, endlich in unseren Nahverkehr zu investieren. Für gute Arbeit für die Beschäftigten!
Für guten und preiswerten ÖPNV für alle! Ab Januar 2024 werden bundesweit 80.000 Beschäftigte im Nahverkehr für bessere Arbeitsbedingungen verhandeln. Als Klimabewegung und Fahrgäste sind wir an ihrer Seite. Gemeinsam schließen wir uns an Schulen und Unis zusammen, sammeln Unterschriften und übergeben sie an die Politik. Und wenn es sein muss, streiken wir gemeinsam mit den Beschäftigten und legen das ganze Land lahm. Zusammen können wir die Politik endlich zum Handeln bringen.

KVB Streik Fr. + Sa. 27.02. + 28.02. KVB streikt : Bessere Arbeitsbedingungen mit Blick auf die Verkehrswende

Wie Nahverkehr verbesser?
Mitarbeiterproduktivität steigern ./. Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr
 
Beschäftigte bestreiken die KVB
Am Freitag, 27.02.2026
+ Samstag 28.02.2026
keine Stadtbahnen und KVB-Busse.
Nichts? nicht wirklich! vereinzelte Busfahrten von Subunternehmen könnten noch fahren.
Welche Busfahrten stattfinden könnten, entnehmen Sie bitte der Fahrplanauskunft.
Anlass für den landesweiten ganztägigen Warnstreik sind die laufenden Verhandlungen zum TV-N NW – Spartentarifvertrag Nahverkehrsbetriebe für die Beschäftigten im kommunalen ÖPNV.

Die Gewerkschaft äußert sich wie folgt zu den Warnstreiks:


„Die Verhandlungen kommen insgesamt kaum voran, obwohl es in einzelnen Bereichen schon vier Runden gab“, konstatierte die stellvertretende ver.di-Vorsitzende Christine Behle am Dienstag. „Das ist mehr als enttäuschend – offenbar verstehen die Arbeitgeber immer noch nicht, dass es auf Dauer keine funktionierende ÖPNV-Daseinsvorsorge mehr geben kann, wenn wir jetzt nicht entscheidend die Arbeitsbedingungen verbessern.“ Die Belastungen im Fahrdienst seien viel zu hoch, wie erst kürzlich eine Studie von ver.di und der Klima-Allianz Deutschland belegt habe (Link unten). Das Personalproblem verschärfe sich so immer weiter. „Die Kolleginnen und Kollegen brauchen dringend Entlastung – und die Arbeitgeber brauchen ein klares Signal, dass wir entschlossen sind, für unsere Forderungen zu kämpfen.“

Quelle: Verdi

Hintergrundinformationen

Warum jetzt gemeinsam für den ÖPNV?

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land? Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen. Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir gut mobil sein können. So kann es nicht weitergehen.

Was fordern wir von der Politik?

Der Nahverkehr kann verdoppelt werden, wenn jetzt investiert wird. Auf dem Land und in der Stadt wäre mit genügend Personal, mehr Bussen und Bahnen und günstigen Tickets mehr Mobilität für alle möglich – bei weniger Verkehrsbelastung. Die Bundesregierung kann wie beim Deutschlandticket den ÖPNV jetzt direkt mit unterstützen.

Wie können wir das erreichen?

Im Frühjahr, wenn bundesweit Beschäftigte im Kommunalen Nahverkehr über ihre Arbeitsbedingungen verhandeln, wollen wir mit einer großen Bewegung für den ÖPNV die Politik zum Handeln bringen. Dafür haben wir uns als Fahrgäste, Klimabewegung, ÖPNV-Beschäftigte und Gewerkschaft ver.di unter dem Motto #wirfahrenzusammen zusammengetan.

Was haben die Arbeitsbedingungen mit mir als Fahrgast zu tun?

Täglich kommt es durch hohe Krankenstände und den Personalmangel zu Fahrtausfällen. Schon jetzt fehlen ca. 80.000 Beschäftigte. Einen guten und verlässlichen ÖPNV wird es nur geben, wenn sich endlich die Arbeitsbedingungen ändern.


Eine öffentliche Position von „Fridays for Future“ dazu:

Lange Wartezeiten, überfüllte Busse, Fahrtausfälle oder keine Busverbindung auf dem Land?
Ob wir zur Schule fahren, zur Arbeit oder von der Party nach Hause: Wir alle sind täglich auf den Nahverkehr angewiesen.
Doch die aktuelle Politik verhindert, dass wir klimafreundlich und günstig unterwegs
sein können. So kann es nicht weitergehen.

Um die Klimakrise zu stoppen, muss der ÖPNV bis 2030 verdoppelt werden. Aber im Moment wird der ÖPNV nicht mehr, sondern weniger: Busse und Bahnen fallen aus, weil es nicht genug Fahrer:innen gibt. Die haben nämlich einen harten Job: Sie arbeiten von früh bis spät, haben viel Verantwortung, zwischendurch kaum Zeit für eine Pause und schlechte Löhne. Deswegen hören immer mehr Kolleg:innen auf und der ÖPNV-Ausbau ist in Gefahr.

Wir wollen das ändern!

Ob jung oder alt, mit oder ohne Führerschein, alteingesessen oder neu dazugekommen, ob mit Kinderwagen, Rollstuhl oder Skateboard – wir alle verdienen Bewegungsfreiheit.
Deshalb fordern wir die Landes- und Bundesregierung auf, endlich in unseren Nahverkehr zu investieren. Für gute Arbeit für die Beschäftigten!
Für guten und preiswerten ÖPNV für alle! Ab Januar 2024 werden bundesweit 80.000 Beschäftigte im Nahverkehr für bessere Arbeitsbedingungen verhandeln. Als Klimabewegung und Fahrgäste sind wir an ihrer Seite. Gemeinsam schließen wir uns an Schulen und Unis zusammen, sammeln Unterschriften und übergeben sie an die Politik. Und wenn es sein muss, streiken wir gemeinsam mit den Beschäftigten und legen das ganze Land lahm. Zusammen können wir die Politik endlich zum Handeln bringen.