Stellungnahmen der Parteien zum geplanten Ausbau der A4

Stellungnahmen der Parteien zum geplanten Ausbau der A4

Der Arbeitskreis Verkehr Poll+ hat die Vertreter*innen der Bezirksvertretung und die verkehrspolitische Sprecher der Parteien im Kölner Rat um ihre Meinung zu dem großen Bauprojekt A4Plus* befragt.

Die Stellungnahmen und die Reaktionen der Parteien könnt Ihr hier nachlesen:

www.verkehrpoll.ideentausch.org/anfrage-a4plus/

 

*) A4Plus ist die Bezeichnung für ein Projekt des Bundes. Das Projekt sieht die Verbreiterung der A4 auf 8 Spuren, unter anderem im Kölner Süden vor. In dem Zusammenhang soll auch die Rodenkirchener Brücke abgerissen und ca. 50m näher an Poll neu erbaut werden.

Handwerk Ausbildungsplatz-Finder (auch in Poll ; )

Schule zu Ende? Jetzt mal was richtiges lernen?

 

So funktioniert´s:

  1. Such dir aus den freien Stellen deine Favoriten aus.
  2. Komm mit dem Unternehmen in Kontakt. Du hast die Wahl: Möchtest du einen Telefontermin oder eine Videoberatung buchen?
  3. Wähle deinen Wunschtermin aus. Am besten gleich in den Kalender eintragen!!
  4. Bei einer Videokonferenz wählst du dich am entsprechenden Termin mit deinen Einwahldaten ein. Oder halte dein Handy bereit, wenn du dich für ein Telefongespräch entschieden hast.

Ein Service von der Handwerkskammer zu Köln

 

https://hwk-matchboxx.de/lehrstellen

Dauerblitzer auf Alfred-Schütte-Allee (30 km/h)

Zwischen Südbrücke und Müllergasse gilt 30 km/h und ein Blitzer sorgt dafür, dass alle sich daran halten

Seit 01.04.2021 gilt auf der Alfred-Schütte-Allee in Poll die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 30 KM/Stunde.

Als Begründung nennt die Stadt Köln die steigende Zahl von Raser.
Mit der Maßnahme soll die Verkehrssicherheit für Fußgängerinnen und Radfahrerinnen erhöht werden.
Die Stadt erwähnt als Effekt auch die Reduzierung von Ansammlungen während der Corona-Zeit.

Informationsquelle: Arbeitskreis Verkehr Poll+


Kommentar: Überlegungen die Alfred-Schütte-Allee in „30er-Zone“ umzuwandeln, um die Spaziergänger zu schützen und auch die Erholungscharakter der Straße zu unterstreichen gab es seit Jahren. Diese wurden jedoch nicht ernsthaft verfolgt.
Inzwischen gab es offensichtlich andere Interessen, die die Umsetzung herbeigeführt haben.

 

Lastenradförderung durch Stadt Köln ab dem 27. April 2021

Lastenradförderung durch Stadt Köln ab dem 27. April 2021

Spätestens der pandemiebedingte Lockdown im Frühling 2020 führte überdeutlich vor Augen, dass die Reduzierung des Auto- und Flugzeugverkehrs positive Effekte auf die Luftqualität hat. Umso erfreulicher ist es, dass Stadt Köln in diesem Jahr erneut die Nutzung von Lastenrädern finanziell fördert, um den umweltfreundlichen Transport von Waren zu unterstützen.

Wer ist berechtigt und wie läuft das Verfahren ab?

Antragstellung ist im Zeitraum vom 27. April 2021 bis einschließlich 18. Mai 2021 möglich.

Antragsberechtigt sind verschiedene Gesellschaftsgruppen, angefangen von Kleinstunternehmen und Selbständigen über Verbände bis zu Zusammenschlüssen von Hausgemeinschaften mit mindestens drei Haushalten.

Fördervolumen beträgt bis zu 45 % der Anschaffungskosten, allerdings maximal 2.500 Euro für Räder und 3.000 Euro für Gespanne, Lastenfahrräder mit elektrischer Antriebsunterstützung mit eingeschlossen.

Ausführliche Informationen zu den Berechtigten Gruppen, zur Antragstellung, zur Förderhöhe und zu den (rechtlichen) Bedingungen sind unter Lastenradförderprogramm 2021 Stadt Köln abrufbar.

 


Verbot des Verweilens auf Dammkrone der Alfred-Schütte-Allee

Anordnungen vom 01.04.2021:
Das Verweilen auf dem Bereich Dammkrone
der Alfred-Schütte-Allee ist in der Zeit von montags bis freitags von 18 Uhr bis 1 Uhr und
von samstags bis sonntags sowie an Tagen vor gesetzlichen Feiertagen von 15 Uhr bis
1 Uhr bis einschließlich zum 19.04.2021 untersagt.

Begründung:

Aufgrund der massenhaft festgestellten Kontaktverbotsverstöße gemäß § 2 – Kontaktbeschränkung, Mindestabstand – der Verordnung zum Schutz vor Neuinfizierungen mit dem Coronavirus SARS-CoV-2, auf der Alfred-Schütte-Allee erfolgt diese Allgemeinverfügung, um die Ausbreitung des Corona-Virus zu begrenzen.
Das neuartige Coronavirus SARS-Cov-2 hat sich in kurzer Zeit weltweit verbreitet. Auch in Köln gibt es inzwischen zahlreiche Infektionen. Auf der Grundlage nach wie vor konstanter Infektionszahlen ist es erforderlich, weitere kontaktreduzierende Maßnahmen zur Verzögerung der weiteren Ausbreitung zu ergreifen und Infektionsketten zu unterbrechen.

Werden Kranke, Krankheitsverdächtige, Ansteckungsverdächtige oder Ausscheider festgestellt oder ergibt sich, dass ein Verstorbener krank, krankheitsverdächtig oder Ausscheider war, so trifft die zuständige Behörde die notwendigen Schutzmaßnahmen, soweit und solange es zur Verhinderung der Verbreitung übertragbarer Krankheiten erforderlich ist, § 28 Absatz 1 Satz 1 IfSG.

Unter diesen Voraussetzungen kann die zuständige Behörde gemäß § 28 Absatz 1 Satz 2 1. Halbsatz IfSG Ansammlungen einer größeren Anzahl von Menschen beschränken oder verbieten. Ausgehend von der Gesetzesbegründung sind hiervon alle Zusammenkünfte von Menschen erfasst, die eine Verbreitung von Krankheitserregern begünstigen. Gemäß § 2 Nr. 1 IfSG sind Krankheitserreger im Sinne des Infektionsschutzgesetzes vermehrungsfähige Agens (Virus, Bakterium, Pilz, Parasit) oder ein sonstiges biologisches transmissibles Agens, das bei Menschen eine Infektion oder übertragbare Krankheit verursachen kann. Bei SARS-CoV-2 handelt es sich um einen Krankheitserreger im Sinne des § 2 Nr. 1 IfSG.

Der Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen. Hauptübertragungsweg ist die Tröpfcheninfektion. Dies kann direkt von Mensch zu Mensch über die Schleimhäute der Atemwege geschehen oder auch indirekt über Hände, die dann mit Mund- oder Nasenschleimhaut sowie der Augenbindehaut in Kontakt gebracht werden. Insofern erhöht sich das Risiko einer Ansteckung mit dem SARS-CoV-2 Virus bei Ansammlungen von vielen Menschen potentiell und damit die Gefahr, dass sich die Infektionen sich in der Bevölkerung weiterverbreiten.

Quelle: Stadt Köln:


Ganz Köln beneidet Porz/Poll und Nippes für das Angebot isi-Taxi

Sie bestellen Sie sich ein isi-Taxi (0221 / 547 33 33) und können damit auch bis nach Porz fahren.
Der Clou ist der Preis: mit dem Monatsticket der KVB kostenlos, sonst pauschal 3 EUR

Der Isi Fahrer Peter Hills ist eigentlich ein erfahrener Busfahrer bei der KVB. Aber inzwischen fährt er jede 2.Woche für das Angebot ISI, und das seit 4 Wochen.

Die Anfrage in unserem Stadtviertel ist noch nicht sehr hoch, aber stetig steigend. In Porz Zentrum ist der Bedarf einfach größer, dort wohnen mehr Menschen und es gibt mehr Ziele.

Auch in Poll steigt die Anfrage langsam, man freut sich die Stammkunden wiederzusehen.

Viele kennen das Angebot noch nicht, bzw. wissen nicht wie es funktioniert, aber wer es einmal kennenlernt wird schnell zum Stammkunden.

Hier haben wie ein paar Informationen zusammengefasst:

Das Angebot gilt zur Zeit nur für die Standorte
Porz/Poll und Nippes

Zu unserem „ISI-Gebiet“ gehören: Poll, Westhoven, Ensen, Gremberghoven, Porz, Finkenberg, Urbach, Grengel und Elsdorf.

Zeitrahmen: Montags bis freitags von 8-15 Uhr (außer an Feiertagen)

Das Abend- und Nachtfahrten Angebot für Innenstadt und Deutz ist wegen des Lockdowns momentan gestrichen (Freitags, samstags und vor Feiertagen 20-3 Uhr).

Preis: Mit Monatsticket kostenlos, sonst eine Fahrkarte „1B (3 EUR)“, die man beim Fahrer kaufen kann.

Bestellung: über die Nummer 0221 547 3333 oder per Handy-App

Anzahl: Momentan max. 3 Personen

Hinweise: Barrierearm dank Trittstufe und schwenkbarem Sitz und auch Barrierearm dank einer Rampe.

Kinder unter 12 Jahren benötigen einen Kindersitz, den die Eltern selbst mitbringen müssen.

Jugendliche unter 18 dürfen mitfahren, wenn Sie ein Schreiben der Eltern dabei haben, das ihnen die Nutzung der ISI erlaubt.

Isi bündel die Fahrten mehrere Fahrgäste und leistet somit einen Beitrag zur umweltfreundlichen Mobilität – es ist ein Versuch Wert! Die Pilotphase dauert vier Jahre , währenddessen die Gestaltungsmöglichkeiten von Isi erprobt werden.

Quelle:kvb.koeln/mobilitaet/isi


Köln bildet das Schlusslicht im bundesweiten ADFC Fahhradklima Test (Rang 14 von 14)

Gepriesen sei das Rad?!
Köln bildet das Schlusslicht im bundesweiten ADFC Fahhradklima Test

Trotz des teilweise Corona-bedingten Fahrrad-Booms im Jahr 2020 erlebten die Kölner das Radfahren als relativ stressig, unbequem und zum Teil sogar gefährlich. Dies verdeutlichen die am 16. März 2021 veröffentlichen Ergebnisse des Fahrrad Klima Tests, durchgeführt vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC). Die Umfragen zur Zufriedenheit der Bürger mit den Bedingungen fürs Radfahren in ihrer Stadt wurden vom 1. September bis zum 30. November durchgeführt. Dabei steht Köln auf dem letzten Rang 14 (von 14) unter Großstädten und ist somit das Schlusslicht in der Liste. Zu den drei fahrradfreundlichsten Großstädten zählen Bremen, Hannover und Frankfurt am Main.

Insgesamt bewerteten die Kölner Radfahrer das Fahrrad-Klima mit der Schulnote 4,4. Somit ist keine Verbesserung zu 2018 ersichtlich. Als sehr störend werden die schlecht ausgebauten/unebenen Radwege empfunden, sowie ungenügende Möglichkeiten zur Fahrradmitnahme in ÖV. Positiv wurden die öffentlichen Fahrräder und die Öffnung der Einbahnstraßen für Fahrradfahrer bewertet.

Quellen:

Fahrradklima Rankingliste2020.pdf

Fahrradklima Koeln2020.pdf

https://fahrradklima-test.adfc.de

 


RheinEnergie könnte bald aus der Hand der Bürger genommen werden

EON-Tochter, Westenergie möchte mehr Anteile an RheinEnergie übernehmen. Aber wenn Rat der Stadt Köln weitere Anteile von nur 5,1% von RheinEnergie an Westenergie versilbert hätten die Kölner Bürger nicht mehr das Sagen bei RheinEnergie.

Stadt Köln besitzt bis dato 80% der Anteile am Energiekonzern RheinEnergie und hat somit die Möglichkeit, gravierende Entscheidungen des lokalen Energieversorgers maßgeblich zu beeinflussen.
Die EON-Tochter Westenergie ist Anteilhaberin von aktuell 20% des Unternehmens.

Westenergie beabsichtigt, ihre Anteile an RheinEnergie zu erhöhen. Allerdings könnte eine Erhöhung um lediglich 5,1% dazu führen, dass EON-Tochter die Unternehmensentscheidungen durch Sperrminorität* blockieren kann.

Die Umweltschützer bemängeln, dass die Stadt Köln bis heute sowieso zu wenig auf ausgerufenen Klimanotstand von 2019 reagiert hat. RheinEnergie müsse viel mehr in erneuerbare Energien investieren und kurzfristig (bis 2030 anstatt bis 2040) aus Gas und Kohle aussteigen und auf 100% Erneuerbare Energien umstellen. Nur so könne die Klimaerwärmung bei 1,5 Grad Celsius gestoppt werden.“, so Greenpace Köln.

Bereits jetzt investiert Stadt Köln in den Ausbau von Heiz- und Braunkohlekraftwerken.
„Gaskraftwerke befeuern die Klimaerhitzung“. Gaskraftwerke sind laut dem Bericht der Deutschen Umwelthilfe (Januar 2021) genauso schädlich für das Klima, wie kohlenbetriebene Stromerzeugung wegen des hohen Anteils an Methanaustritt bei der Gasförderung. Aus diesem Grund sind die Investitionen der Stadt Köln in den Ausbau von Heiz- und Braunkohlekraftwerken – wie sie kürzlich in Mehrheim und Merkenich erfolgten – nicht zielführend. Das trägt nicht gerade zur Senkung der 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid, die Köln jährlich emittiert. Greenpeace Köln-Sprecherin Claudia Mayer fordert, dass die Rhein Energie bis 2030 auf 100% erneuerbare Energien umstellen muss**. „Der Umstieg kann aber nur dann Realität werden, wenn die Position der Stadt Köln und ihrer Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen nicht geschwächt wird“, betont Claudia Mayer in der Greenpeace-Presseerklärung zur Protestaktion vom 4.Februar 2021 „RheinEnergie in Bürgerhand“.


*) Mit Sperrminorität bezeichnet man die Möglichkeit einer Minderheit, bei Abstimmungen einen bestimmten Beschluss zu verhindern.

** Zur Forderung, RheinEnergie solle auf 100% erneuerbare Energie setzen gibt es ein Bürgerbegehren.      Hierzu gibt es auch einen Briefkasten in Poll : )

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während der Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

 

Baldige Verbesserungen der Wegeführung während Sanierung der Drehbrücke wird geprüft

Der Krisenstab der Stadt Köln hat die Verwaltung beauftragt Maßnahmen zu prüfen, die die Wegeführung im Bereich der Drehbrücke in Deutz verbessern. Den Beschluss hatte das Gremium am Freitag, 12. März 2021, gefasst. Aus Pandemiegründen ist eine Entzerrung der Fußgänger*innenströme zwischen den Deutzer Wohngebieten und den Poller Wiesen zwingend erforderlich.

Eine Möglichkeit ist die Einrichtung einer provisorischen Treppenanlage von der Severinsbrücke auf die unter der Brücke liegende Hafenmole. Hierdurch würde sich ein direkter Zugang zu den Poller Wiesen ergeben.

Das Amt für Brücken, Tunnel und Stadtbahnbau prüft diese Variante kurzfristig und erarbeitet wie eine Anbindung geschaffen werden kann.

Quelle: Stadt Köln – Amt für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit