Bundestagswahlen / Welche Partei passt zu mir?…

Auch die Wahllokale in Poll sind am
Sonntag, 26. September 2021
geöffnet

BUNDESTAGSWAHL

 

Termin:Nach Artikel 39 des Grundgesetzes findet die Wahl frühestens 46, spätestens 48 Monate nach dem Zusammentritt des 19. Deutschen Bundestages statt, welcher am 24. Oktober 2017 erfolgte. Da der Wahltag ein Sonntag oder gesetzlicher Feiertag sein muss (§ 16Bundeswahlgesetz), kommen dafür nur die Sonntage 29. August, 5., 12., 19., 26. September, 3., 10., 17. oder 24. Oktober 2021 in Betracht.

Der Wahltag wurde im Dezember 2020 von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier per Anordnung für den 26. September 2021 festgelegt. Bundesinnenminister Horst Seehofer schlug dieses Datum vor, nachdem die Bundesländer und die im Bundestag vertretenen Parteien sich mehrheitlich für diesen Tag ausgesprochen hatten und der Bundeswahlleiter keine Einwände erhoben hatte.*


Wen soll man wählen?

Das ist keine einfache Frage, aber es gibt eine einfach Lösung dafür.  Das beantwortet ein einfacher Online-Automat wahl-o-mat.de  (die Seite ist ab ca. Oktober 2021 Online) Probieren Sie ihn aus!
Der Wahl-O-Mat wird von der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) betrieben und gilt als recht neutral.
Eine andere Methode wäre zu schauen, ob die Politiker in den letzten Jahren das getan haben, was man sich von Ihnen erhofft hatte. Schreiben Sie zu jeder Partei, die Sie eher wählen würden 3 Sachen auf, was eine Partei gut vertreten hat und 3 Anliegen, was diese Partei schlecht gemacht hat! So kommt man relativ schnell zu einem Einsicht.


Es ist logisch zu wählen:
Wer nicht wählt verschenkt seine Stimme an die Anderen, die „irgendetwas“ wählen. Und „irgendetwas“ ist nach der Statistik das Gegenteil von dem was man selbst eher wählen würde.


*) Quelle Wikipedia

Bis zum 31.03. können wir mitbestimmen, zu welchem Thema die erste bundesweite Volksabstimmung stattfindet!

Der Countdown läuft: Bis zum 31.03. können wir mitbestimmen, zu welchem Thema die
erste bundesweite Volksabstimmung stattfindet!

Zur Wahl stehen 134 Themen von Bürgerinnen und Bürgern zu allen Bereichen unseres Lebens. Stimmt mit ab!

Bringen Sie mit Ihrer Unterschrift das drängendste Thema nach vorne. Der Vorschlag mit den meisten Unterschriften wird Thema der ersten bundesweiten Volksabstimmung. Sie können selbstverständlich auch andere oder noch mehr Vorschläge unterstützen:

→ Zu allen Vorschlägen

Warum geht es?

2021 findet die erste, selbst organisierte bundesweite Volksabstimmung in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland statt. Die Menschen werden zur Bundestagswahl 2021 über vier gesellschaftlich relevante Themen abstimmen können:
1) Klimawende 1,5 Grad,
2) Bundesweite Volksabstimmung
3) Thema 3 bestimmen Sie über Petitionsplattformen
4) Auch Thema 4 bestimmen Sie über Petitionsplattformen

Teilnehmen können alle Menschen, die zur Bundestagswahl wahlberechtigt sind. Außerdem gibt es eine extra Jugendabstimmung für 16- und 17-Jährige. Um teilzunehmen, müssen Sie die Abstimmungsunterlagen bestellen. Damit können Sie in diesem Jahr zusätzlich zur Wahl des neuen Bundestages erstmals auch über vier Sachfragen abstimmen.

 

ABSTIMMUNG21 gibt die notwendigen Antworten darauf, denn:

Für Volksentscheide fordern wir hohe formale Hürden. Die Themen sollen in Bürgerräten und in einer Vielzahl kleiner Hausparlament-Runden diskutiert werden können. Alle Bürgerinnen und Bürger erhalten das gleiche objektive Wissen – mit einem Abstimmungsheft an jeden Haushalt. Dadurch kann die informierte Bevölkerung genauso gute Entscheidungen treffen wie informierte Abgeordnete.

Es gibt unzählige Beispiele für erfolgreiche Bürgerbeteiligung mit Petitionen und Volksentscheiden auf Landesebene. Die Zeit ist reif für eine Volksabstimmung auf Bundesebene!

Vincent, sind Sie dabei? Wir wollen mindestens 1.000.000 Menschen mobilisieren und per Briefwahl über wichtige Themen abstimmen lassen! Bestellen Sie jetzt schon die kostenlosen Wahlunterlagen und Abstimmungshefte. Rechtzeitig vor der Bundestagswahl werden sie Ihnen zugeschickt.

https://www.openpetition.de/abstimmung21


Anbei die Auflistung der Vorschläge beim transparenten Plattform:  openPETITION.de:

Kategorie Vorschlag
Gesundheit Keine Profite mit Krankenhäusern
Soziales Bedingungsloses Grundeinkommen
Medien Abschaffung des Rundfunkbeitrags
Umwelt Längere Gewährleistung bei Produkten
Verkehr Keine Motorradfahrverbote am Wochenende oder Feiertagen
Tierschutz Verschärfung der Strafen bei Tierquälerei
Bürgerrechte Kleinerer Bundestag mit Wahlrechtsreform
Gesundheit Eine Krankenversicherung für alle
Umwelt Umweltzerstörung ins Strafgesetzbuch
Bürgerrechte Verpflichtende Volksabstimmungen für Themen von nationaler Tragweite
Landwirtschaft Artgerechte Tierhaltung durch höhere Lebensmittelpreise
Tierschutz Tierversuche in der Forschung verbieten
Soziales Keine Nebenverdienste als Abgeordneter
Verwaltung Lobbyregister & Nebeneinkünfte offenlegen für Politiker
Umwelt Supermärkte sollen Lebensmittel spenden statt wegwerfen
Umwelt Entsorgung durch Erzeuger: Konzerne haften für Verpackungen
Internet Digitalisierung braucht wirksamen Kinderschutz vor Pornografie
Bürgerrechte Grundrechtseinschränkungen nur mit 2/3 Mehrheit im Bundestag
Umwelt Artenschutz und Naturschutz ins Grundgesetz
Kultur Kultur ins Grundgesetz
Gesundheit Abschaffung der Zeitumstellung
Bürgerrechte Recht auf Bargeld ins Grundgesetz
Bürgerrechte Sexueller Missbrauch darf nicht verjähren
Umwelt Verbot von Mikroplastik & synthetischen Polymeren in Kosmetik- & Hygieneprodukten
Steuern Einführung einer Vermögenssteuer für Multimillionäre
Soziales Abschaffung des staatlichen Kirchensteuer-Einzugs
Soziales Einheitliche Renten-, Kranken- und Pflegeversicherung für alle
Umwelt Verpackung von Konsumgütern auf das notwendige Maß begrenzen
Gesundheit Straffreie Schwangerschaftsabbrüche & Abschaffung von §219a
Bürgerrechte Gesetz gegen Diskriminierung aufgrund des Gesundheitsstatus‘ (v.a. Impfstatus)
Soziales Eine einheitliche Rentenversicherung für alle
Umwelt Klimaschädliche Subvention beenden
Bürgerrechte Begrenzung von Amtszeiten
Verkehr Tempo 130 auf Autobahnen
Soziales Bedingungslose Grundrente ab 65
Verkehr 365€-Ticket im ÖPNV für alle
Bürgerrechte Behinderung & tätlicher Angriff auf Rettungsdienste ins Strafgesetzbuch
Landwirtschaft Förderung von Umweltschutz in der Landwirtschaft
Wirtschaft Gemeinwohl-Bilanzierung für öffentliche Unternehmen
Landwirtschaft 100% Biolandwirtschaft bis 2040
Verwaltung Aufhebung des Fraktionszwangs durch geheime Abstimmungen
Verwaltung Transparenz aller Verträge in Regierung & Verwaltung
Bürgerrechte Transparente Entscheidungen in der Politik ohne Immunität
Bildung Bildung soll Bundesangelegenheit werden
Wirtschaft Regulierter, legaler Markt für Cannabis für Erwachsene ab 21
Gesundheit Rente ab 62 für Pflegepersonal ohne Abschläge
Bürgerrechte Einschränkungen der Grundrechte nicht länger als 30 Tage
Bürgerrechte Weisungsrecht des Justizministers gegenüber Staatsanwälten abschaffen
Umwelt Verpflichtendes Recycling von Elektrogeräten
Bürgerrechte Wertstufen-Demokratie nach dem Modell von Johannes Heinrichs
Gesundheit Rechtliche Gleichstellung zwischen „Klassischer Medizin“ & „Alternativen Heilmethoden“
Steuern Steuerklasse III für Alleinerziehende
Bürgerrechte Sozialversicherungspflicht für alle – ohne Beitragsbemessungsgrenze
Gesundheit Verkaufsverbot für privates Feuerwerk
Umwelt Stilllegung aller Flugverbindungen bis 60 Minuten bei denen es Alternativen gibt
Verkehr Aufbau eines Fahrradstraßennetzes in Städten ab 100.000 Einwohnern
Umwelt Mehrwegpfand für alle Getränkeverpackungen
Soziales Sozialabgaben auf alle Einkommen und Gewinne
Umwelt Förderung von biologisch abbaubaren Verpackungen aus nachwachsenden Rohstoffen
Wirtschaft Handelsabkommen CETA ablehnen
Wohnen Grundrecht auf Wohnen
Umwelt Flächenversiegelung stoppen
Wissenschaft Mehr unbefristete Stellen in der Wissenschaft
Energie CO2 sparen: Zuerst raus aus der Kohle-, danach aus der Kernkraft
Bürgerrechte Ersatztage für Feiertage am Wochenende
Soziales Fairer Krankenkassenbeitrag für Selbstständige mit geringem Einkommen
Bürgerrechte Kein Fingerabdruck auf dem Personalausweis ab 2021
Tierschutz Bildhafte Darstellung der Haltungsbedingungen auf Verpackungen
Migration Recht auf Aufnahme von geflüchteten Menschen für Städte & Gemeinden
Bürgerrechte Wahlrecht ab 16 Jahren
Energie 100% erneuerbare Energien per Gesetz bis 2045
Bürgerrechte Handyverbot im Bundestag während der Sitzungen
Gesundheit Rauchverbot an allen öffentlichen Plätzen
Umwelt Recyclingfähige Kassenbons aus Papier
Umwelt Mehr Flächenschutz im Baurecht
Bürgerrechte Legalisierung von Drogen
Energie Ausbau der Windkraftförderung, Rücknahme von Abstandsregelungen
Medien Mitsprache bei Ausgestaltung der öffentlich-rechtlichen Programme
Energie Photovoltaik und Wärmepumpen für Neubauten und öffentliche Gebäude
Sicherheit Gegen Hass & Mobbing: Social Media nur mit Ausweis
Steuern Vereinfachung des Einkommensteuergesetzes für Arbeitnehmer
Landwirtschaft Nicht-vegane Landwirtschaft beenden
Bürgerrechte Keine Abos & Geschäftsabschlüsse sagen am Telefon
Kultur Verpflichtende Ausstellungshonorare für Bildende Künstler
Bildung Bildungsrecht statt Schulpflicht
Umwelt Einführung eines Artenschutzbeauftragten
Tierschutz Auffangstationen für Wildtiere in jeder großen Stadt
Familie Unterhaltszahlungen an die Dauer des Umgangs anpassen
Soziales Kein Verrechnen und Kürzung mehr der Altersrente mit der Berufsgenossenschaftsrente (BG)
Bürgerrechte Gegen Fahrverbotszonen
Landwirtschaft Ackerland als Grünland genutzt, muss wieder Ackerland werden dürfen
Familie Verdoppelung des Kindergeldes
Soziales Leistungen für soziale Grundbedürfnisse & Wohnungsmieten staatlich reguliert
Soziales Vereinfachte Amtssprache
Bürgerrechte Gleichstellung statt Menschenhandel fördern: Nordisches Modell für Prostitution
Umwelt Verbesserte Filtersysteme für Brennanlagen von Zementwerken
Familie Staatlich finanzierte & wohnortnahe Geburtshilfe
Verkehr Einführung der PKW Maut mit Vignette
Landwirtschaft Zoll auf nicht regional erzeugbare Produkte in der Landwirtschaft
Verwaltung Nach einem Jahr löschen: Einträge im Melderegister nach Schuldbezahlung
Wirtschaft Recht auf Homeoffice
Umwelt Verbesserung der Notfallwasserversorgung
Familie Finanzielle & soziale Unterstützung für Alleinerziehende
Gesundheit Therapiehunde von Hundesteuer befreien
Steuern Einführung einer Katzensteuer oder Abschaffung der Hundesteuer
Bürgerrechte Bundesweite Klima-Bürgerräte
Umwelt Keine Neuzulassungen von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotoren ab 2025
Minderheitenschutz Reform des Transsexuellengesetzes
Internet Schnelles Sperren Demokratie-feindlicher Seiten im Internet
Verwaltung Steuergelder nur für freie Software in Regierung & Verwaltung
Internet Mehr Schutz vor Spam-E-Mails
Bürgerrechte Bürgerkonvent zu den grundlegenden Werten unserer Gesellschaft
Soziales Sterbegeld zur Finanzierung von Beerdigungskosten
Bürgerrechte Barrierefreiheit für Autisten im öffentlichen Raum
Verkehr Gleicher Lärmschutz an Bundesfernstraßen für Bestandsstrecken
Bürgerrechte Stimmrecht für Nicht-EU-Bürger, die dauerhaft hier leben
Steuern Direkt-demokratische Zuteilung von Steuereinnahmen zu Bereichen des Allgemeinwohls
Wohnen Bodenpreissteigerungen als Bodenwertsteuer der Gemeinschaft zuführen
Bürgerrechte Das Wählen Parteiloser & kleiner Parteien vereinfachen
Familie Kündigungsschutz nach der Elternzeit
Familie Bundesweit einheitliche Kitagebühren
Verkehr Helmpflicht für Fahrradfahrer & E-Roller-Fahrer
Bürgerrechte Gewaltfreie Kommunikation im Bundestag als Vorbild für alle
Verkehr Gebühren- & strafzettelfreies Parken für medizinisches Personal im Dienst
Kultur Lockerung des Rauchverbots
Wohnen Bodenwertzuwachssteuer in Ballungsräumen
Gesundheit Verschärfung der Lärmschutzgesetzgebung im Schienenverkehr
Wirtschaft Reform der Riesterrente
Gesundheit Aufbau einer IT-Infrastruktur zur strategischen Pandemiebekämpfung
Verkehr Theorieprüfung alle 5 Jahre für Führerschein
Steuern Entbürokratisierung der Beitragszahlung zur Sozialversicherung für Arbeitgeber
Kultur Bundesweiter Feiertag nach Überwindung der Coronapandemie
Sicherheit Rentenanspruch erst nach 45 Arbeitsjahren
Verkehr Taxi soll per Gesetz als Teil des ÖPNV eingegliedert werden

Stimmt für das Thema, was Euch interessiert!

RheinEnergie könnte bald aus der Hand der Bürger genommen werden

EON-Tochter, Westenergie möchte mehr Anteile an RheinEnergie übernehmen. Aber wenn Rat der Stadt Köln weitere Anteile von nur 5,1% von RheinEnergie an Westenergie versilbert hätten die Kölner Bürger nicht mehr das Sagen bei RheinEnergie.

Stadt Köln besitzt bis dato 80% der Anteile am Energiekonzern RheinEnergie und hat somit die Möglichkeit, gravierende Entscheidungen des lokalen Energieversorgers maßgeblich zu beeinflussen.
Die EON-Tochter Westenergie ist Anteilhaberin von aktuell 20% des Unternehmens.

Westenergie beabsichtigt, ihre Anteile an RheinEnergie zu erhöhen. Allerdings könnte eine Erhöhung um lediglich 5,1% dazu führen, dass EON-Tochter die Unternehmensentscheidungen durch Sperrminorität* blockieren kann.

Die Umweltschützer bemängeln, dass die Stadt Köln bis heute sowieso zu wenig auf ausgerufenen Klimanotstand von 2019 reagiert hat. RheinEnergie müsse viel mehr in erneuerbare Energien investieren und kurzfristig (bis 2030 anstatt bis 2040) aus Gas und Kohle aussteigen und auf 100% Erneuerbare Energien umstellen. Nur so könne die Klimaerwärmung bei 1,5 Grad Celsius gestoppt werden.“, so Greenpace Köln.

Bereits jetzt investiert Stadt Köln in den Ausbau von Heiz- und Braunkohlekraftwerken.
„Gaskraftwerke befeuern die Klimaerhitzung“. Gaskraftwerke sind laut dem Bericht der Deutschen Umwelthilfe (Januar 2021) genauso schädlich für das Klima, wie kohlenbetriebene Stromerzeugung wegen des hohen Anteils an Methanaustritt bei der Gasförderung. Aus diesem Grund sind die Investitionen der Stadt Köln in den Ausbau von Heiz- und Braunkohlekraftwerken – wie sie kürzlich in Mehrheim und Merkenich erfolgten – nicht zielführend. Das trägt nicht gerade zur Senkung der 10 Millionen Tonnen Kohlendioxid, die Köln jährlich emittiert. Greenpeace Köln-Sprecherin Claudia Mayer fordert, dass die Rhein Energie bis 2030 auf 100% erneuerbare Energien umstellen muss**. „Der Umstieg kann aber nur dann Realität werden, wenn die Position der Stadt Köln und ihrer Bürgerinnen und Bürger bei Entscheidungen nicht geschwächt wird“, betont Claudia Mayer in der Greenpeace-Presseerklärung zur Protestaktion vom 4.Februar 2021 „RheinEnergie in Bürgerhand“.


*) Mit Sperrminorität bezeichnet man die Möglichkeit einer Minderheit, bei Abstimmungen einen bestimmten Beschluss zu verhindern.

** Zur Forderung, RheinEnergie solle auf 100% erneuerbare Energie setzen gibt es ein Bürgerbegehren.      Hierzu gibt es auch einen Briefkasten in Poll : )

Förderprogramm: GRÜN³ bietet bis 20.000 Euro für die Begrünung von Dächer- und Fassaden

 

Förderprogramm: GRÜN³ bietet bis 20.000 Euro die Begrünung von Dach- und Fassadenflächen sowie die Wiederbegrünung von versiegelten Flächen

Gefördert wird die Begrünung von Dach- und Fassadenflächen sowie die Wiederbegrünung von versiegelten Flächen. Fördergelder können zum Beispiel für den Aufbau einer Vegetationsschicht, die Entfernung von versiegelnden Bodenbelägen, Rankhilfen oder Fassadenbegrünungssysteme beantragt werden. Für die Anschaffung eines Regenwasserrückhaltesystems oder der Schaffung von naturnahen Flächen im Rahmen des Förderantrages wird ein Bonus gewährt.

Das Förderkonzept umfasst ein Finanzvolumen von drei Millionen Euro und ist zunächst bis 2023 angelegt.

Die Förderung erfolgt als Zuschuss. Dieser beträgt 50 Prozent der als förderungsfähig anerkannten Kosten. Bei entsiegelten und wiederbegrünten Bodenflächen und Dachbegrünungen jedoch höchstens:

20 Euro pro Quadratmeter für den Rückbau und die Begrünung von „Schottergärten“

40 Euro pro Quadratmeter für den Rückbau und die Wiederbegrünung von vollversiegelten Flächen

40 Euro pro Quadratmeter für Extensive Dachbegrünungen zwischen 6 cm und 10 cm durchwurzelbarer Substralschicht. Für jeden weiteren Zentimeter durchwurzelter Aufbaudicke erfolgt ein Zuschlag von einen Euro pro Quadratmeter bis zu einer Gesamthöhe von 50 cm Substralstärke

Der Höchstförderbetrag pro Objekt und Jahr liegt bei maximal 20.000 Euro. Im Rahmen eines Modelprojektes kann hiervon abgewichen werden. Weitere Informationen hierzu sind der Richtlinie zu entnehmen.

Quelle und weitere Informationen: Stadt Köln / https://www.stadt-koeln.de/service/produkt/gruen-hoch-3


Die traurige Entwicklung der Corona-Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

Die traurige Entwicklung der Corona-Hilfen für kleine und mittelständische Unternehmen

 

Dazu ein Beitrag von Romes, Steuerberater aus Poll

Von kreißenden Bergen und geborenen Mäuschen – die traurige Entwicklung der Corona-Hilfen

Im Frühjahr2020 geht alles ganz schnell: im ersten Lockdown werden den betroffenen Unternehmern innerhalb von zwei Wochen Corona-Soforthilfen ausgezahlt. Manch einer reibt sich verwundert die Augen – schnelle, unbürokratische Hilfe? In einem Land, in dem Bauanträge schon mal Jahre dauern? Die anfängliche Panik der Menschen vor existentiellen Verdiensteinbrüchen weicht einer Zuversicht: 9.000 € sichern für Freiberufler und Kleinstunternehmer die Bezahlung von Bürokosten und Familienversorgung.

Erste Zweifel folgen allerdings nach wenigen Tagen: Entgegen den „FAQs“ des Landes NRW ist die Hilfe nicht für private Lebenshaltung gedacht – Düsseldorf rudert zurück, gesteht aber immerhin eine Faux-Pas-Pauschale von 2.000 € zu. Die Soforthilfe wird ansonsten nur als Betriebskosten-zuschuss gewährt, unter der Voraussetzung, dass ein Corona-bedingter Liquiditätsengpass vorliegt. Dieser ist gem. den FAQ als gegeben anzusehen, wenn eine von vier Bedingungen erfüllt ist, z.B. ein Auftragseinbruch von mehr als 50%. Auf diese Vorgabe stellen sich die meisten mit der Verwendung der Mittel ein.

Im Juli dann der Schock: Die ersten Abrechnungsbögen verlangen entgegen aller Ankündigungen den Nachweis einer Liquiditätsunterdeckung, d.h. alle Einnahmen während und kurz nach dem Lockdown werden mit den Betriebskosten verrechnet, sodass kaum ein Zuschussbedarf übrig bleibt. Diese spärlichen Umsätze z.B. von Friseuren, Gastronomen, Einzelhandel, Kultur wurden jedoch händeringend für die private Lebenshaltung – ausdrücklich nicht gefördert – verbraucht. Die Verrechnung führt in den meisten Fällen dazu, dass alles zurückgezahlt werden muss. Nach heftigen Protesten besonders durch die DeHoGa werden die Formulare wieder zurückgezogen.

Ende November 2020 dann der eigentliche Hammer: Unter dem Deckmantel eines evtl. Steuernachteils für Soloselbständige wird in der Vorweihnachtszeit, mitten im Lockdown light, erneut eine sofortige Rückzahlung der „zu Unrecht“ erhaltenen Mittel mit einem nur unwesentlich entschärften Meldebogen empfohlen. Damit war für viele Unternehmer und Freiberufler nicht nur Weihnachten zerstört, sondern die gesamte Existenz gefährdet. Viele verzweifelte Anrufe bei uns Steuerberatern zeugen davon, wie sehr diese ungerechtfertigte Rückforderung zu einem mehr als unglücklichen Zeitpunkt den letzten Nerv der Selbständigen getroffen hat. Meine erste Reaktion war: es wird Tote geben. Leider hat sich das bestätigt (Marie Köhler im KStA vom 20.1.2020). Viele haben aus Angst vor Steuernachteilen Geld von Familie und Freunden geliehen um noch vor Silvester die erhaltenen Zuschüsse zurückzuzahlen.

In den Medien ist viel zu lesen vom Soforthilfebetrug (den es unzweifelhaft von Kriminellen mit Mehrfachanträgen und Scheinfirmen gegeben hat). Dabei wird oft der Eindruck erweckt, dass die meisten Empfänger zu Unrecht Geld erhalten haben. Die Wahrheit liegt diesmal allerdings nicht dazwischen, sondern auf der anderen Seite: Wer die Regeln im Nachhinein ändert, verschiebt auch die Moral. Von den stolz durch die Landesregierung verkündeten Soforthilfemitteln von 4,5 Milliarden € wird nicht allzuviel bei den Empfängern verbleiben. Wozu also der ganze Aufwand?

Ich kann nur eindringlich an die Verantwortlichen appellieren: Rechnet die Soforfhilfe so ab, wie ursprünglich vorgesehen. Dann wird vielleicht wieder ein wenig Vertrauen an den Staat entstehen. Das derzeitige Procedere jedenfalls hinterlässt tausende verbitterte Selbständige in die rauhe Post-Corona-Zeit.

 


 

 

Mein Müll, dein Müll, sein Müll

Mein Müll, Dein Müll, sein Müll
Poller Müll, Deutzer Müll,
Corona Müll!

 

Dazu ein Beitrag von Jo, Poller Autor

Zwischen Drehbrücke und Rodenkirchener Brücke ist aufgrund der zunehmenden Besucherzahlen inzwischen eine Situation eingetreten, die mich für weitere frühlingshafte Tage Schlimmes befürchten lässt. Am Rheinufer unterhalb und an der Hochwasser-Schutzmauer der gesamten Länge der Alfred-Schütte-Allee wird die AWB den Abfällen nicht mehr Herr, die Autoraserszene hat sich inzwischen abends fest etabliert und der Weidenweg, als Fahrradstraße ausgewiesen, ist schon jetzt, bei noch frostigen Temperaturen, zugeparkt. Dort gibt es keinen Randstreifen noch offizielle Haltebuchten! Es ist einfach nur der Rasen zum Parken platt gefahren! Im Landschaftsschutzgebiet!

Die beigefügten Fotos entstanden an der Alfred-Schütte-Allee in Höhe Schütte-Werk, heute, Sonntag 07.03.2021 um 17:30 Uhr. Nach Aussagen anderer Poller Bürger hat die AWB heute morgen erst dort gereinigt!. Gegen Shisha-Rauchen ist grundsätzlich nichts einzuwenden, sofern die Herrschaften ihren Müll von den dort verzehrten Speisen und Getränken ordnungsgemäß entsorgen.

Wie ich höre, gibt es zu den Poller Wiesen ein Gerangel zwischen den Zuständigkeiten zwischen Porz und Deutz. Doch es geht hier um Kölle! Unsere Stadt kann doch nicht wegen Kompetenzwirrwarr und Zwiespältigkeit der Ämter im Müll versinken. Mehrfach habe ich erlebt, dass das Ordnungsamt dort entlang fährt, die Mitarbeiter aber keine Anstalten machen, auszusteigen. Den Einwand des „inflagranti erwischen“ lasse ich nicht gelten. Wir brauchen hier mehr Präsenz und Müllscouts für die gesamten Poller Wiesen, insbesondere in den Abendstunden, wenn bei warmen Temperaturen allenthalben gegrillt wird. Ausserdem muss jetzt dringend etwas getan werden, um die Raserszene einzudämmen – oder warten Sie auf die ersten Opfer und entsprechende Medienberichte?

Auch die Situation der Toiletten müsste Dringlichkeit haben, denn auf der gesamten Länge zwischen Drehbrücke und Rodenkirchener Brücke gibt es so gut wie keine, dennoch tummeln sich jedes Wochenende tausende Menschen hier.

Wenn das so weitergeht, können wir das Vorzeigeprojekt Deutzer Hafen vergessen, wenn wenige Meter daneben Müllberge sich türmen.

 


 

 

22. – 26. Februar 2021: Hotline zum Ausbau der A4 /Abriss Rodenkirchenerbrücke

 

22. – 26. Februar 2021: telefonische Bürgersprechstunde zum Ausbau der A4, Projekt „A4plus“

Die Autobahn GmbH des Bundes plant den Ausbau der A4 im Kölner Süden, um den Verkehrsfluss zu verbessern und die Region zu entlasten. Die Planung im Rahmen des Bundesverkehrswegeplans 2030 sieht einen Ausbau auf vier Fahrspuren je Richtung zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg vor. Informieren Sie sich in unserer Bürgersprechstunde über den aktuellen Planungsstand und treten Sie mit uns in den Austausch! Was ist geplant? Wo steht das Projekt? Was passiert mit der Rodenkirchener Brücke?

Gerne beantworten wir Ihre Fragen telefonisch unter

0221-97708 111
oder per E-Mail unter
a4plus@autobahn.de
von Montag 22.Februar – Freitag, 26. Februar 2021, von 9 bis 17 Uhr.

Weitere Informationen zum Projekt A4plus finden Sie auf dieser Webseite: www.a4plus.nrw.de* * Voraussichtlich Ende März wird eine neue Projektwebseite auf autobahn.de eingerichtet.
Quelle: Autobahn GmbH des Bundes


–>dabei sein<–
Lassen Sie sich auf unserem Verteiler zu diesem Thema aufnehmen, um informiert zu bleiben und sich ggf. zu beteiligen!


Die Drehbrücke ist vorerst Geschichte!

Nun ist es passiert: die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt.

 

Dazu ein Beitrag von Ichni, aktiver Poller
Nun ist es passiert: die Stadt Köln hat die Drehbrücke über den Deutzer Hafen gesperrt, um eine angeblich sofort notwendige Sanierung des denkmalgeschützten Bauwerks durchzuführen. Die Sperrung dauert offiziell bis zum 31.12.2021, es ist aber nach den vorher genannten Zahlen eher von Sommer 2022 auszugehen. Dabei geht es zunächst in erster Linie um Arbeiten am historischen Brückengeländer…
Konsequenz: Damit wird der Zugang von Deutz zum Poller Rheinufer auf nicht absehbare Zeit gesperrt und eine der meistfrequentierten Radpendlerwege (bis zu 8.000 Radfahrer täglich – ADFC) unterbrochen. Und entgegen der Zusagen der Stadt Köln ist keine geeignete Umleitung für Radfahrer z.B. über den Poller Kirchweg eingerichtet.
Warum wird die Drehbrücke zum jetzigen Zeitpunkt vor Beginn der Arbeiten für den Umbau des Deutzer Hafens überhaupt saniert?
Warum muss dabei die Drehung (und damit Sperrung) überhaupt erfolgen, wenn nach Schließung der Mühle nur noch ein gewerblicher Anlieger im Hafengelände (Theo Steil Schrotthandel) aktiv ist (für dessen gelegentliche Schiffstransporte dann die gesamte weitere Anliegerschaft und der Pendlerverkehr ausgesperrt wird)?
Und warum ist die Stadt Köln bei einem Kostenvolumen von ca. 3,5 Mio € (nur für die Sanierung der Drehbrücke, nicht für den Deutzer Hafen!) nicht in der Lage, z.B. eine Fahrradstraße über den Poller Kirchweg von der Drehbrücke zum Schnellert einzurichten? Eine jetzt erforderliche mehrfache Überquerung der Siegburger Straße ist für Radfahrer aufgrund des Verkehrs und der Ampelschaltung nicht akzeptabel.
Vom Zugang der vielen Spaziergänger in Corona-Zeiten zum Rheinufer und von Obdachlosen zur OASE-Betreuungsstätte will ich gar nicht reden.
Es hat sich leider wieder bestätigt, dass in dieser Stadt nichts wirklich durchdacht abläuft. Die Drehbrücke jedenfalls ist Geschichte – nicht nur aufgrund ihres Alters von 113 Jahren, sondern auch aufgrund der naheliegenden Vermutung, dass eine Wiedereröffnung vor Fertigstellung des neuen Deutzer Hafens wohl nicht mehr erfolgen wird. Das heißt viele von uns hatten jetzt am ersten frühlingshaften Wochenende die für immer letzte Gelegenheit, das altehrwürdige Bauwerk zu überqueren. Freuen wir uns auf den ersten bemannten Flug zum Mars, der ist absehbar.

Quelle und mehr Informationen AK Verkehr Poll+

 

 

Veedels-Stadtplan für Kinder – Porz / Poll

Kinderstadtplan für Poll

Stadt Köln (Jugendamt) hat in Kooperation mit dem Familienmagazin KÄNGURU Stadtpläne für sechs Kölner Bezirke speziell für Kinder entwickeln und erstellen lassen. Darunter ist auch der Bezirk Porz, in dessen linker Ecke unser Poll zwischen der Rodenkirchener und der Südbrücke sichtbar ist. Der Veedel-Plan soll die Kinder dabei unterstützen, den eigenen Stadtteil besser kennenzulernen.

Auf dem Kinderstadtplan finden die Kinder ihren Kindergarten, die Schulen, Spielplätze oder Bolzplätze, Freizeitmöglichkeiten sowie Aktivitäten des Museumsdienst Köln, der als Hauptsponsor des Projekts agiert.

Man kann sich den Kinderstadtplan für Porz/ Poll im Bezirksjugendamt in Porz oder beim KÄNGURU-Colonia abholen oder aber direkt bei der Stadt Köln bestellen, unter der E-Mail Adresse: kinderfreundliche-kommune(at)stadt-koeln.de

Quellen:

Stadt Köln

Känguru-Online


Steigende Radfahrer-Zahlen in Poll / Alfred-Schütte Allee

Fahrrad fahren erfreut sich in Poll steigender Beliebtheit.

Dies bestätigen die Zahlen, welche von den aufgestellten Dauerzählern der Stadt Köln erfasst werden. Bereits in den letzten Jahren waren immer mehr Kölner in ihrer Freizeit oder beruflich mit dem Rad unterwegs. In 2020 erhöhte sich die Zahl der Radfahrer um ganze 11 %, so einen starken Anstieg innerhalb eines Jahres hat es bisher nie gegeben.

Besonders starken Anstieg verzeichneten die Dauerzähler auf der Alfred-Schütte Allee.

So sind im Jahr 2020 etwa 936 001 Radfahrer an dem Dauerzähler in Poll vorbei gefahren, in Vergleich zu

570 490 Radlern in 2019  Link Dauerzähler Köln

Somit waren es in 2020 etwa 63% mehr Fahrradfahrer in Poll unterwegs als noch im Jahr zuvor Link Info Stadt Köln

An der Spitze des Jahres 2020 war der 21 Mai mit 7629 Fahrradfahrern auf der Alfred-Schütte Allee. Anscheinend nutzten besonders viele Menschen den Poller Rhein-Ufer für Freizeit-Ausflüge, was an der hohen Zahl der Fahrradfahrer von April bis in den warmen November 2020 abzulesen ist.

Quellen: Stadt Köln, Dauerzähler Daten