Vom Nagetier zum Elefanten

Elefanten leben länger
Die allgegenwärtige Corona-Pandemie hat in uns Menschen in gewisser Weiser ein paar Tierinstinkte hervorgebracht. Stichwort: „Hamsterkäufe“, die bereits ausführlich aus vielen Perspektiven analysiert wurden. Hamster als niedliches Nagetierchen lebt eigentlich lieber alleine, auch wenn er per se nichts gegen andere seiner Art hat. Wir – Homo sapiens – sind anthropologisch gesehen Herdentiere, wie die Elefanten. Die Herdentiere haben von je und je die jüngsten und die ältesten Mitglieder ihrer „Population“ beschützt und für sie gesorgt.
Es fällt insbesondere jetzt auf, dass ältere Menschen beim Einkauf etwas benachteiligt sind. Sie sind zum Beispiel meist weniger mobil oder sie können weniger tragen. Würden sich unsere älteren Freunde, Großeltern oder Nachbarn gekränkt fühlen, wenn wir ihnen Hilfe anböten? Möchten sie uns nicht zu Last fallen und wir akzeptieren es stillschweigend? Oder trauen wir uns nicht, nachzufragen? Schließlich gibt es ja gute Beispiele von „Alt hilft Jung“, es wäre jetzt ein guter Zeitpunkt  andersherum noch aktiver zu werden. Man könnte ja damit anfangen, bei seinen Nachbarn (gleich wie jung) nachzufragen, ob sie vielleicht Hilfe bräuchten oder ob man beim nächsten Einkauf eine Kiste Wasser mitbringen solle. In unserem kleinen Poll könnte dadurch ein großer Zusammenhalt entstehen, der uns dann gewiss auch in guten Zeiten von Nutzen sein wird. 

Eine Ko­lum­ne von Talya / Politikwissenschaftlerin aus Poll

 

 

 

 

 

Gerne verweisen wir auch auf die informative Webseite der Stadt Köln

Häufig gestellte Fragen zum Corona-Virus
Köln ist auf Corona-Verdachts- oder Erkrankungsfälle bestmöglich vorbereitet ***

Gesundheitsamt, Krankenhäuser, die niedergelassene Ärzteschaft, die Feuerwehr sowie der Rettungs- und Transportdienst stehen in engem Kontakt miteinander, um die Ausbreitung des Corona-Virus in Köln zu verhindern.
Kölner Bürgerinnen und Bürger, die aus Risiko-Gebieten nach Köln einreisen und sich Sorgen machen, möglicherweise mit dem neuartigen Corona-Virus infiziert zu sein, können sich an die ambulante Versorgung der kassenärztlichen Vereinigung in Köln wenden, die rund um die Uhr gesichert ist.
Gleichzeitig haben wir ein ein Bürgertelefon eingerichtet, bei dem sich besorgte Bürgerinnen und Bürger informieren können: 0221 / 221-33500. Das Bürgertelefon ist montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr erreichbar.
Ob ein Labortest auf eine Infektion mit dem Corona-Virus notwendig ist, entscheidet die behandelnde Ärztin beziehungsweise der behandelnde Arzt.
Immer, wenn notwendig, wird jede Ärztin/jeder Arzt und jedes Krankenhaus das Gesundheitsamt hinzuziehen, wofür das Gesundheitsamt rund um die Uhr zur Verfügung steht.
Den Patientenservice der Kassenärztlichen Vereinigung erreichen Sie unter 116117.
Unser Bürgertelefon erreichen Sie unter 115.
***) Quelle Stadt Köln, https://www.stadt-koeln.de/artikel/69366/index.html

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