Probealarm am Samstag, 4. Dezember, 12 Uhr

 

Stadt Köln informiert:
Der nächste Probelauf für die Sirenen im Kölner Stadtgebiet findet am Samstag, 12.Juni 2021 um 12 Uhr, statt. Dann werden die Systeme wieder auf Funktionalität überprüft. Der Probealarm soll Ihnen vermitteln, wie Sie sich im Notfall verhalten sollen. Um 12 Uhr lösen wir alle Kölner Sirenen aus.
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab. Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Wir können uns bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von uns umgehend auch an die Internetredaktionen und die Leitstelle der Kölner Verkehrs-Betriebe.

Sirenensignale


Warnung – auf- und abschwellender Ton
(Aufheulton in einer schlangenartigen Form)
Gefahr, Radio einschalten, Dauer: 1 Minute
Hier anhören: MP3


Entwarnung – Dauerton
Gefahr ist vorüber, Dauer: 1 Minute
Hier anhören: MP3


Feueralarm – zwei Mal unterbrochenen Ton, Dauer: 1 Minute
Der Feueralarm wurde früher benutzt um die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zu alarmieren. Heutzutage werden die Mitglieder über digitale Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz gerufen.
Hier anhören: MP3


Quelle: Stadt Köln

 

Ein Hinweis der Redaktion vom Veedelnews:
Die Stadt Köln informiert die Bürger auch über die soziale Medien und natürlich auch über die gesellschaftlich korrekte „RSS-Feed“, was Ihr abonnieren könnt.

 

Probealarm am Donnerstag, 9. September, 11 Uhr

 

Stadt Köln informiert:
Der nächste Probelauf für die Sirenen im Kölner Stadtgebiet findet am Donnerstag, 11.März 2021, statt. Dann werden die Systeme wieder auf Funktionalität überprüft. Der Probealarm soll Ihnen vermitteln, wie Sie sich im Notfall verhalten sollen. Um 11 Uhr lösen wir alle Kölner Sirenen aus.
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 11:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 11:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab. Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Wir können uns bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von uns umgehend auch an die Internetredaktionen und die Leitstelle der Kölner Verkehrs-Betriebe.

nächster Termin 2021
Samstag, 4. Dezember, 12 Uhr


Sirenensignale


Warnung – auf- und abschwellender Ton
(Aufheulton in einer schlangenartigen Form)
Gefahr, Radio einschalten, Dauer: 1 Minute
Hier anhören: MP3


Entwarnung – Dauerton
Gefahr ist vorüber, Dauer: 1 Minute
Hier anhören: MP3


Feueralarm – zwei Mal unterbrochenen Ton, Dauer: 1 Minute
Der Feueralarm wurde früher benutzt um die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zu alarmieren. Heutzutage werden die Mitglieder über digitale Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz gerufen.
Hier anhören: MP3


Quelle: Stadt Köln

 

Ein Hinweis der Redaktion vom Veedelnews:
Die Stadt Köln informiert die Bürger auch über die soziale Medien und natürlich auch über die gesellschaftlich korrekte „RSS-Feed“, was Ihr abonnieren könnt.

 

Probealarm am Samstag, 12.Juni um 12 Uhr

 

Stadt Köln informiert:
Der nächste Probelauf für die Sirenen im Kölner Stadtgebiet findet am Samstag, 12.Juni 2021 um 12 Uhr, statt. Dann werden die Systeme wieder auf Funktionalität überprüft. Der Probealarm soll Ihnen vermitteln, wie Sie sich im Notfall verhalten sollen. Um 12 Uhr lösen wir alle Kölner Sirenen aus.
Der Probealarm beginnt mit einem einminütigen Dauerton, der im Ernstfall „Entwarnung“ bedeutet. Danach folgt eine fünfminütige Pause. Anschließend ist ab 12:06 Uhr ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton zu hören. Dabei handelt es sich um das eigentliche Warnsignal, das bei einem echten Notfall auf eine Gefahrenlage hinweist.Nach einer weiteren fünfminütigen Pause schließt um 12:12 Uhr ein einminütiger Entwarnungsdauerton den Probealarm ab. Die Bürgerinnen und Bürger sollen im Ernstfall bei einer Auslösung der Sirenen geschlossene Räume aufsuchen, Passantinnen und Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten und das Radio einschalten. Wir können uns bei akuten Gefahren direkt in das laufende Hörfunkprogramm von Radio Köln einblenden und unmittelbar von der Leitzentrale aus weitere Verhaltenshinweise geben. Aktuelle Informationen gehen von uns umgehend auch an die Internetredaktionen und die Leitstelle der Kölner Verkehrs-Betriebe.

Weitere Termine 2021
Donnerstag, 9. September, 11 Uhr
Samstag, 4. Dezember, 12 Uhr


Sirenensignale


Warnung – auf- und abschwellender Ton
(Aufheulton in einer schlangenartigen Form)
Gefahr, Radio einschalten, Dauer: 1 Minute
Hier anhören: MP3


Entwarnung – Dauerton
Gefahr ist vorüber, Dauer: 1 Minute
Hier anhören: MP3


Feueralarm – zwei Mal unterbrochenen Ton, Dauer: 1 Minute
Der Feueralarm wurde früher benutzt um die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr zu alarmieren. Heutzutage werden die Mitglieder über digitale Funkmeldeempfänger zu einem Einsatz gerufen.
Hier anhören: MP3


Quelle: Stadt Köln

 

Ein Hinweis der Redaktion vom Veedelnews:
Die Stadt Köln informiert die Bürger auch über die soziale Medien und natürlich auch über die gesellschaftlich korrekte „RSS-Feed“, was Ihr abonnieren könnt.

 

Poller Marktschwärmer

“Fairer einkaufen. Besser essen.”
Annabelle Mayer gegründet
die 1.Schwärmerei in Köln-Poll

dienstags
von 17:30 Uhr – 19 Uhr

immer dienstags im Bürgerzentrum APS

WAS IST MARKTSCHWÄRMER?
Marktschwärmer ist ein Konzept für die Vermarktung regionaler Lebensmittel,
das im Jahr 2011 in Frankreich entwickelt wurde und moderne Bauernmärkte organisiert.

Was gibt es bei Annabelle zu kaufen?
Welche Produkte Annabelle in Poll anbietet und was Diese kosten sieht man hier:
https://marktschwaermer.de/de/assemblies/12441/collections/242644/products/category/highlighted


Warum das ganze?
Mit der Kombination aus Online-Shop und Bauernmarkt bringt ​ Marktschwärmer Verbraucher

und Erzeuger regionaler Lebensmittel auf einem ganz neuen Weg zusammen:
Der Kunde bestellt und bezahlt online.
Die Bestellung holt er einmal pro Woche bei einem Regionalmarkt in seiner Nachbarschaft ab.
Dort treffen sich Kunden und Erzeuger persönlich zur Übergabe und zum Austausch.
Marktschwärmer als innovatives, soziales Unternehmen stellt die Online-Plattform zur
Verfügung, die einen direkten und fairen Vertriebsweg für kleine Erzeuger schafft und
Verbrauchern den transparenten Zugang zu hochwertigen, regionalen Produkten ermöglicht.

 

 
##############
Veranstaltung: Poller Marktschwärmer
Termine: dienstags 17:30-19 Uhr
Wo: Poller Hauptstraße 65
Kosten: Eintritt frei
Offen für uns Alle
Veranstalter: Annabelle Mayer 
##############

Zahlen zu Schwärmereien in Deutschland​ :
● 87​ geöffnete Schwärmereien in ​ 11​ Bundesländern
● 101​ Schwärmereien im Aufbau (in allen Bundesländern außer dem Saarland)

Immer mehr Menschen wollen wissen, was in ihren Lebensmitteln steckt, wo sie herkommen und
wer sie herstellt. Was liegt da näher, als die Erzeuger während des Einkaufs einfach persönlich
danach zu fragen? Die Marktschwärmer-Idee macht’s möglich.

In Köln-Poll entsteht der Marktschwärmer-Wochenmarkt im Bürgerzentrum APS.
Zur Eröffnung der sogenannten Schwärmerei am 06.10.20 von 17:30 bis 19:00 Uhr waren die
ganze Nachbarschaft und alle Interessierten zum Kennenlernen und Kosten herzlich
eingeladen. Seitdem findet der Markt immer dienstags zur selben Zeit statt.
Die Schwärmerei Köln-Poll wurde von Annabelle Mayer gegründet. „Ich möchte den Menschen in
meiner Nachbarschaft eine Angebotsvielfalt im Bereich der nachhaltigen und regionalen Ernährung
ermöglichen. Auf der Schäl Sick gibt es noch viel Potenzial.“ sagt die 27-Jährige Kölnerin über ihre
Beweggründe, Gastgeberin einer Schwärmerei zu werden. Nach monatelanger Vorbereitung wird
sie ab sofort den wöchentlichen Markt organisieren und so dafür sorgen, gute Lebensmittel aus der
Region direkt in die Nachbarschaft zu bringen – und die Bauern gleich mit.
Eine einfache Idee: Online bestellen, um die Ecke abholen
Marktschwärmer schafft eine direkte Verbindung zwischen den Erzeugern und Verbrauchern einer
Region: Die Kunden bestellen bequem im Onlineshop ihrer Schwärmerei auf
www.marktschwärmer.de. Einmal in der Woche kommen Kunden und Erzeuger für zwei Stunden
in der Schwärmerei vor Ort zusammen, um die Bestellungen persönlich zu übergeben.
Die Lebensmittel stammen ausschließlich von bäuerlichen Erzeugern, Lebensmittel-Handwerkern
und kleineren Manufakturen aus der Region. Im Durchschnitt liegen zwischen Herstellungsort und
Schwärmerei nicht mehr als 27 km Transportweg. Zum Sortiment gehören Obst und Gemüse,
Fleisch und Wurstwaren, Brot, Honig, Käse und Molkereiprodukte sowie ausgewählte
Feinkostwaren.
In der Schwärmerei handeln Erzeuger und Verbraucher direkt miteinander: Der Kunde bezahlt
seinen Warenkorb direkt nach der Bestellung online. Der Erzeuger gibt von seinem Nettoumsatz
8,35 % an den Gastgeber für die Organisation der Schwärmerei und 10 % an Marktschwärmer für
die Bereitstellung der Plattform ab. Der Großteil der Einnahmen bleibt mit 81,65 % beim Erzeuger.
Fair, transparent und nachhaltig für Erzeuger und Verbraucher
Marktschwärmer erleichtert gerade kleineren Erzeugerbetrieben den Zugang zu Kunden, die Wert
auf Qualität und Nachhaltigkeit in ihrem Einkaufskorb legen: Die Erzeuger bestimmen die Preise für ihre Produkte selbst – weil sie selbst am besten wissen, was ein fairer Preis für ihre Arbeit und
ist. Dank der Vorbestellung über den Onlineshop kann der Erzeuger exakt planen und vermeidet
unnötige Kühl-, Transportkosten und die Verschwendung verderblicher Ware.
Die Mitgliedschaft in einer Schwärmerei ist für Kunden flexibel: Es gibt weder Mitgliedsbeiträge
noch Mindestumsatz oder Bestellpflicht. Jeder Kunde kann bei bis zu drei Schwärmereien in seiner
Nähe Mitglied sein. Am meisten schätzen Marktschwärmer-Mitglieder aber, dass sie die Herkunft
ihrer Lebensmittel direkt nachvollziehen können. Der persönliche Kontakt mit den Erzeugern
schafft Vertrauen in die Qualität der Produkte und ein gutes Gefühl der Gemeinschaft. Mit jedem
Einkauf bei Marktschwärmer wird die regionale Wirtschaft gefördert. Marktschwärmer heißt
Transparenz und fairer Handel – für alle.
Von Frankreich nach Köln-Poll
Die Idee der Online-Direktvermarktung kommt aus Frankreich, wo seit 2011 unter dem Namen “La
Ruche Qui Dit Oui” (Der Bienenkorb, der Ja sagt) bereits über 800 Schwärmereien entstanden
sind. In Deutschland startete das Netzwerk im Herbst 2014. Derzeit gibt es 81 geöffnete lokale
Märkte in 11 Bundesländern, weitere 91 Schwärmereien befinden sich im Aufbau.

Das Buch Poller Geschichte(n) druckfrisch

Das Buch Poller Geschichte(n) druckfrisch

 

Der Poller Bürgerverein hat es geschafft! Die erste Auflage der „Poller Geschichte(n)“ ist fertig. Mit großer Freude nahmen die 1.Vorsitzende Ute Ahn und Beiratsmitglied Peter Berg, der die Geschichte(n) mit viel Herzblut und Engagement zusammengetragen hat.

Die dank der Unterstützung der SBK (Sozial-Betriebe-Köln, Standort Poll) frisch gedruckten Bücher konnten noch rechtzeitig vor Weihnachten in Empfang genommen werden.

Auf 80 Seiten haben Poller Bürgerinnen und Bürger mit ganz persönlichen Erinnerungen und Geschichten aus dem (liebenswerten) Stadtteil Poll dazu beigetragen, dass die Geschichte dieses Kölner Veedels lebendig bleibt. In kurzweiligen Erzählungen berichten verschiedene Autorinnen und Autoren über Erlebnisse, Begebenheiten und auch Zufälle, die sich in älterer oder jüngerer Vergangenheit in Poll zugetragen haben.

Ein wunderbares Geschenk, das unter keinem Poller Weihnachtsbaum fehlen sollte. Anfragen für ein Exemplar können an den Bürgerverein Poll e.V. gerichtet werden. ute.ahn(a)bv-poll.koeln; bergpoll(a)t-online.de


 

übliche Gebührenerhöhungen für die Straßenreinigung und die Abfallbeseitigung geringer als sonst.

2021: Übliche Gebührenerhöhungen für die Straßenreinigung und die Abfallbeseitigung geringer als sonst.
 

Stadt Köln informiert: Die Kölnerinnen und Kölner müssen sich 2021 auf leichte Gebührenerhöhungen für die Straßenreinigung und die Abfallbeseitigung einstellen. Der Rat der Stadt Köln hat in seiner Sitzung am 10. Dezember 2020 beschlossen, die Abfallgebühren im Durchschnitt um 1,94 Prozent (Vorjahreserhöhung 2,94 Prozent) und die Straßenreinigungsgebühren im Durchschnitt um 0,64 Prozent (Vorjahreserhöhung 4,63 Prozent) anzuheben.

Insgesamt haben sich die Kölner Abfall- und Straßenreinigungsgebühren in den vergangenen Jahren moderat entwickelt. Die Verbraucherpreise sind seit 2001 um durchschnittlich 1,48 Prozent pro Jahr gestiegen. Im selben Zeitraum sind die Abfallgebühren um durchschnittlich 1,62 Prozent und die Straßenreinigungsgebühren um durchschnittlich 1,75 Prozent pro Jahr gestiegen.

Weitere Informationen dazu auf der Seite der Stadt Köln

 

Vom Westen kommt ein A4plus auf / Versetzung von Rodenkirchener Brücke

Vom Westen kommt ein A4plus auf / Ausbau A4 und Rodenkirchener Brücke

 

Eine Kolumne von Tanja:

Bei Gesprächen mit Poller Bürger*innen fällt auf, dass viele noch gar nichts von dem anstehenden Ausbau der A4 und der Rodenkirchener Brücke von sechs auf acht Spuren wissen.

Straßen.NRW (für den überregionalen Straßenbau in NRW verantwortliche Landesbehörde) ist mit der Planung des Ausbaus zwischen dem Autobahnkreuz Köln-Süd und dem Autobahnkreuz Köln-Gremberg beauftragt. Auch die Rodenkirchener Brücke ist Teil des Ausbauvorhabens und soll verbreitert oder durch eine zweite Brücke ergänzt werden.

Dieser Ausbau wird weitreichende Folgen für ganz Poll haben, nicht nur in Bezug auf Immissionen von Lärm und Schadstoffen, auch für das Verkehrsaufkommen in Poll sowie für die Landschaftsgestaltung bzw. der Vernichtung von Grün- und Freizeitflächen, Gärten und Feldern. Zudem dürften einige Anwohner*innen auch um den Fortbestand ihrer Häuser und Grundstücke fürchten oder müssen mit einer drastischen Verschlechterung der Wohn- und Lebensqualität rechnen, wenn die Autobahn deutlich näher an Wohngebiete rückt.

Im Juni diesen Jahres sollte allen Poller*innen ein Schreiben von Straßen.NRW zugestellt werden, das über den Bau informiert. Dieses Schreiben wurde aber nur in einigen, wenigen Straßen in Poll verteilt. Hier möchte ich diese Infos mal für alle weitergeben (Infobriefs).

Um schon während des momentan stattfindenden Planungsprozesses kontinuierlich informiert zu werden, muss sich eine Bürgerinitiative gründen. Nur so haben Poller*innen überhaupt eine Chance, über Bauvarianten mit abzustimmen und Einfluss auf die Durchführung der mehrere Jahre dauernden Baumaßnahmen zu nehmen (z.B. Wo geht der Baustellenverkehr lang?).  Sie können sich auf der Liste der Interessenten bei „A4Plus-Kreis-Poll“ eintragen lassen, um Informiert zu bleiben, oder Aktiv zu werden.

Nutzen Sie die Möglichkeit sich ein Bild der Planungen zu machen und lassen Sie nicht zu, dass die Behörde uns Poller Bürger*innen vor vollendete Tatsachen setzt und unsere Wohn- und Lebensqualität einschränkt!
Eine Kolumne von Tanja / aktive Nachbarin


Offizielle Infos zum Bauvorhaben gibt es auf den Projektseiten von Straßen.NRW: www.a4plus.nrw.de

Öffentliches Plattform der Poller Nachbarschaft zum Thema Verkehr: verkehrpoll.ideentausch.org

Ist die Inzidenzzahl als Maßstab für die Bewertung der Krise zeitgemäß und ausreichend?

Eine Kolumne von Tom:

Stellen Sie sich vor, Peter geht am Samstag für 2 Stunden im Wald Pilze sammeln und findet 20 Pilze. Am Sonntag geht Peter 6 Stunden lang Pilze suchen. Er findet  40 Pilze. Peter behauptet dann, dass sich die Anzahl der Pilze im Wald von Samstag auf Sonntag verdoppelt habe, weil er doppelt so viele Pilze gefunden hat. Das stimmt natürlich nicht, denn er hat am Sonntag einfach dreimal länger gesucht.

Und was hat das mit Corona und Inzidenzzahl zu tun?
Nach den Angaben von RKI sind grundsätzlich viel mehr Menschen in Deutschland an Corona erkrankt, als wir es wissen. Sehr viele Menschen bekommen keine auffälligen Symptome. Sie überwindend die Infektion unbemerkt. Würde man diese Personen finden und testen, dann wären die Testergebnisse positiv.
Wir halten fest: Es gibt viel mehr Menschen, die aktuell das Coronavirus in sich tragen, als Personen mit Symptomen, die getestet werden.

Das Suchen von Pilzen im Wald ist somit identisch mit der Suche nach den Corona-Infizierten. Und wenn man weniger sucht und weniger entdeckt, heißt es noch lange nicht, dass es auch weniger Pilze bzw. Infizierte gibt. Aber genau das besagt die Inzidenzzahl. Es sagt exakt, wie viele Pilze aktuell im Korb sind, ohne zu berücksichtigen, wie lange man dafür gesucht hat.

Ein Beispiel mit einfachen Zahlen:

Falls wir heute 100 Personen auf Coronavirus testen und 50 davon positiv sind, dann ist das wesentlich alarmierender, als letzte Woche, wo wir 1.000 Personen getestet hatte und nur 100 positive Testergebnisse hatten. Schließlich war heute jede 2. getestete Person positiv. Das sind 50% positiv getestete. Letzte Woche war nur jede 10. getestete Person positiv. Also nur 10% der Testpersonen waren positiv. Jeder Mensch mit Grundschulbildung begreift, dass in diesem Beispiel die heutige Situation wesentlich schlimmer ist als letzte Woche. (Mathematisch berechnet wären das eine 5-Fache Steigerung)
Aber die Politiker beziehen sich nur auf die Inzidenzzahlen, was nur die Anzahl der gefundene Fälle wiedergibt. Demnach gilt in unserem Beispiel: Letzte Woche hatten wir 100 Infizierte gefunden, heute fanden wir nur 50 Infizierte. Nach der Inzidenzzahl wäre der Wert damit halbiert, die Politik geht davon aus, dass die Gefahr um die Hälfte gesunken ist. Das Gleiche Prinzip geht auch in andere Richtung. Ein echter Rückgang der Infizierten könnte durch die Inzidenzzahl als Steigerung der Infizierten dargestellt werden. Dafür müsste man in einer Woche so viele Tests durchführen, bis man mehr positive Test Ergebnisse hat, als die Woche davor.

Die Lockerungen und Verschärfungen im öffentlichen und privaten Leben  nach diesem zufälligen Zahl zu richten ist methodisch falsch und schon lange nicht mehr zeitgemäß.
Diese Willkürlichkeit darf nicht als Maßstab für wichtige Entscheidungen, bzw. das Unterlassen von nötigen Entscheidungen in der Gesellschaft verwendet werden. Die statistische Einschätzung der Anzahl der Infizierten sollte sich nach einem „vernünftigen Bezugsrahmen“ richten. Selbstverständlich bietet auch das RKI andere Zahlen und Methodiken zur Erkennung des Entwicklungsverlaufs der Coronavirus-Ausbreitung in Deutschland, die aussagekräftiger und sinnvoller sind als die Inzidenzzahl nach gefundenen Fällen. Aber die Politik hat sich ausdrücklich für die Inzidenzzahl als Maßstab für ihr Handeln entschieden.


Die Tatsache bleibt, dass die Inzidenzzahl eine zufällige und sogar manipulierbare* Größe mit geringer Aussagekraft ist. Die Inzidenzzahl eignet sich eher für politisches Aktionismus bzw. könnte sie ggf. verbergen, sodass nötige Maßnahmen unterlassen werden.

Das Verwenden von willkürlichen Zahlen ist nicht wissenschaftlich korrekt und es ist für eine sinnvolle Bewältigung der Krise denkbar ungeeignet.
Wir sind alle aufgerufen diese politische Handhabung in der Corona-Krise zu hinterfragen.

Eine Kolumne von Tom / Wissenschaftler und aktiver Bürger


*) Wenn die Politik mehr staatlich kostenlose Tests anbietet und mehr Vorschriften zur Vorlage eines Negativtests erlässt, dann gibt es folglich mehr Tests und die Inzidenzzahl steigt. Sollte man die politische Förderung und Forderung von Tests herunterfahren, dann manipuliert man die Inzidenzzahl wieder nach unten. Das hat keine Aussagekraft über das tatsächliche Infektionsgeschehen in Deutschland.

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Wer findet das Ei des Kolumbus? Siegburger Straße wird neu gedacht.

Wer findet das Ei des Kolumbus? Siegburger Straße wird neu gedacht.

 

 

Eine Kolumne von Heinz:

Um das „Poller Haus“, Siegburger Str., ist es in der letzten Zeit stiller geworden.
Mein Kenntnisstand ist:Abriss des gesamten Komplexes (Flachbauten und Wohnhaus) und Erstellen von Wohnungen.Im Erdgeschoss soll ein Vollversorger (EDEKA, REWE?) Einzug halten. Und darunter sollen Tiefgaragen, auch für die Kunden, entstehen.
Der „Poller Marktplatz“ soll in diesem Zuge eine Aufwertung erhalten.*


Nun stellen Sie sich die geschaffene Realität einmal vor:

Motorisierte Kunden aus Richtung Porz blockieren (weiterhin) zunehmend die Siegburger Str., bis sie endlich im „Loch“ / Tiefgarage verschwinden …

Und Motorisierte aus Richtung Deutz warten auf den Bahnschienen, bis auch sie, als Linksabbieger, in der „Gruft“ verschwinden“ können….

Wo befindet sich (zur Zeit) der nächste Fußgänger-Überweg zum Erreichen der anderen Straßenseite? Ein hin- und herspringen der Fußgänger ist schon jetzt vorprogrammiert.

Und der zu favorisierende Ausbau des ÖPNV bleibt bei solch einer Denke auf der Strecke.


Interessante Vorbilder gibt es schon:

Kennen Sie die Haupteinkaufsstraße in Köln-Rodenkirchen, wo es in einem wirklich nur sehr begrenzten Umfang Parkplätze gibt? Da funktioniert das Einkaufen auch ohne die Beförderung auf 4 Rädern.

Kennen Sie die Einkaufsstraße in Frechen-City, wo für die Durchfahrt nur noch die Straßenbahn Linie 7 zugelassen ist?

Wären solche Lösungen, das Ei des Kolumbus für Poll?

Eine Kolumne von Heinz / aktiver Radfahrer und engagierter Poller

 


*) Hinweis von der Redaktion: Es wird von der Bezirksvertretung geprüft, ob Poller Marktplatz zum einen Parkplatz für Autos verwandelt werden soll. Aber die Poller Bürgerschaft hält mit der Aktion „Op dem Maat“ dagegen. www.opdemmaat.de